Tornos: Castillo, Laguna und Ferienwohnungen
Unterkünfte in Tornos
Auf einer kleinen Anhöhe steht das Castillo de Tornos; von dort aus kann man die Laguna de Gallocanta sehen. Das Castillo de Tornos ist als Bien de Interés Cultural eingestuft.
File:Ermita de la Virgen de los Olmos, Tornos, Zaragoza, España, 2017-01-04, DD 15.jpg
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Die Natur-, Wege- und Kulturthemen des Ortes lassen sich davon unabhängig in die eigene Tagesplanung einordnen.
Natur
Die Laguna de Gallocanta ist das größte Salzfeuchtgebiet der Iberischen Halbinsel und das am besten erhaltene Salzfeuchtgebiet Westeuropas. Sie liegt auf 1.000 Metern Höhe zwischen den Comarcas Daroca und Jiloca. Ausgewiesen ist sie als Zona Especial de Protección de Aves (ZEPA), als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung und als Naturreservat.
Die Laguna de Gallocanta lässt sich über Wege mit Beobachtungsplattformen und hölzernen Türmen erkunden. An ihrer Südseite führt eine lokale Straße in Richtung Tornos. Der Rundweg PR-Z 33 Laguna de Gallocanta–Los Lagunazos ist 30,6 Kilometer lang und weist 105 Meter Auf- und Abstieg auf. Er beginnt 2 Kilometer vom Informationszentrum des Naturreservats Laguna de Gallocanta entfernt in Richtung Tornos und endet am Informationszentrum. Wegen seiner Länge ist der PR-Z 33 für die Fahrt mit dem Auto oder dem Fahrrad ausgelegt, kann aber auch zu Fuß begangen werden.
Kultur
Auf dem Weg zur Einsiedelei markieren Monolithe die zwölf Stationen des Kreuzwegs. Die Cofradía de la Sangre de Cristo wurde 1597 in Tornos gegründet. Ihre Aktivitäten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Karwoche, das Fest Santa Cruz am 3. Mai und die Messe La Sitiada am 14. September. Am 3. Mai findet in Tornos traditionell eine Prozession mit der Cofradía de la Sangre de Cristo statt, bei der für die Verstorbenen gebetet wird. Der Día de la Asunción, auch la Cachurrera genannt, wird am 15. August in Tornos gefeiert.
Der Peirón de la Plaza steht im Zentrum von Tornos und ist vollständig aus Stein gebaut. Der Peirón de la Virgen del Tremedal liegt im Ortskern von Tornos in Richtung der Straße nach Calamocha. Der Peirón de San Juan steht am Weg nach Bello und weist vier deutlich voneinander unterschiedene Bauteile auf.
Die Ermita de la Virgen de los Olmos ist ein barocker Bau in Tornos, der zwischen 1735 und 1750 errichtet wurde. Die Iglesia de San Salvador ist eine barocke Kirche aus dem 18. Jahrhundert aus Mauerwerk mit drei Schiffen, die von Tonnengewölben mit Lünetten überspannt werden. Ihr Turm besteht aus Stein und Ziegeln, hat zwei Geschosse und ist mit hervortretenden Ziegelpilastern im pseudoionischen Stil gegliedert. Das dem heiligen Salvator geweihte Hauptretabel enthält eine Skulptur des Heiligen aus dem 16. Jahrhundert. Das heute in der Ermita de la Virgen de los Olmos befindliche Bildnis ist eine Kopie des Originals, das 1987 gestohlen wurde.
Geschichte
Das Castillo de Tornos war Teil einer zwischen 1120 und 1134 errichteten Befestigungslinie von Monreal del Campo bis Monreal de Ariza. Die Anlage besitzt drei Türme mit quadratischem Grundriss. Auf dem Cerro de la ermita de los Olmos befindet sich eine kleine befestigte Siedlungsanlage mit einem stark verfallenen Graben und einer Umfassungsmauer von etwa 67 Metern Länge an der längsten und 35 Metern an der schmalsten Stelle.
Weitere Orte
Weitere Orte zur eigenständigen Erkundung: Burbáguena, La Virgen De La Vega, El Castellar, Valdealgorfa, La Fresneda, Calanda, Abejuela, Villarroya De Los Pinares.
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