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Ojos Negros: Burg, Windmühle und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Ojos Negros

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ojos Negros lässt sich über konkrete Spuren lesen. In den Straßen von Ojos Negros sind Steinskulpturen verteilt, die einem örtlichen Hirten zugeschrieben werden, der als „Kpis“ bekannt ist. Die Iglesia Parroquial de Ntra. Sra. del Pilar in Ojos Negros stammt aus dem 18. Jahrhundert. Zusammen mit Burg, Salinen, Windmühle und Bergbauanlagen entsteht so ein Ortsbild, in dem sich religiöse, technische und historische Zeugnisse unterscheiden lassen.

Die Ortsgeschichte zeigt sich damit nicht nur in einem einzelnen Bauwerk. Mittelalterliche Architektur, dokumentierte Salzgewinnung, industrielle Fördertechnik und die rekonstruierte Mühle stehen für unterschiedliche Formen, wie sich Ojos Negros lesen lässt. Für die eigene Reiseplanung lassen sich diese Schwerpunkte getrennt betrachten: als Baugeschichte, als Rohstoffgeschichte oder als technische Ortsgeschichte.

Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Ojos Negros bilden Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen den organisatorischen Rahmen. Diese Angaben lassen sich mit den persönlichen Vorstellungen vom Aufenthalt abgleichen, während die verschiedenen Ortsmerkmale unterschiedliche thematische Schwerpunkte für die Reiseplanung eröffnen.

Für einen weiteren Ortsvergleich finden Sie außerdem Olba, Rubielos De Mora, Valderrobres, Moscardón, Cubla, Aldehuela, Celadas und Gúdar.

Kultur

Das Castillo de Ojos Negros stammt aus dem 14. Jahrhundert und bewahrt drei rechteckige Türme. Es ist in der Liste der Burgen enthalten, die gemäß der Zusatzbestimmung zwei des Gesetzes 3/1999 vom 10. März über das aragonesische Kulturerbe als Bienes de Interés Cultural gelten. Die Salinas de Ojos Negros sind seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert; ihre Ausbeutung erstreckte sich bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Die „Tolvas del cargadero de mineral“ und die „Nave de clasificación y cribado“ wurden am 11. Mai 2001 zum Monumento de Interés Local erklärt.

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Auch die Bergbaugeschichte besitzt einen klaren zeitlichen Bezug: Die Bergbaubahn von Sierra Menera nahm am 27. Juli 1907 den Betrieb auf und transportierte Eisen aus den ertragreichen Erzadern der Minen von Ojos Negros (Teruel) zum Hafen von Sagunto. Die rekonstruierte Windmühle von Ojos Negros ist eine mediterrane Mühle des Typs C de Krüger mit einem zylindrischen Turm und einem kegelförmigen Dach. Sie hat zwei Stockwerke: Das erste diente als Lager, im zweiten befindet sich die Maschinerie. Die Windmühle liegt 1 km vom Ort entfernt an der Straße zu den Minen.

Wandern

Die Wallfahrt zum Santo Cristo de Herrera findet jedes Jahr am ersten Samstag im Mai statt und beginnt mit der Segnung der Fluren von der Windmühle aus. Vor der Ermita del Santo Cristo de Herrera befinden sich eine große, als Picknickplatz eingerichtete Fläche und eine Quelle mit eisenhaltigem Wasser. Von Ojos Negros aus führt in Richtung der Straße N-211 auf der rechten Seite ein Weg zu der kleinen Quelle „El Ojo de Mierla“.

Die Route PR-TE 52 führt in das ehemalige Mineralabbaugebiet hinein.

Die genannten Wege setzen unterschiedliche Akzente: Der Zugang zu „El Ojo de Mierla“ führt zu einer kleinen Quelle, während PR-TE 52 in das ehemalige Mineralabbaugebiet hineinführt. Zusammen mit der Wallfahrt und ihren festen Termin im Mai ergeben sich damit getrennte Anknüpfungspunkte für Natur, Landschaft und Bergbaugeschichte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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