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Martín Del Río: Ferienwohnung zwischen Schlucht und Kultur

Unterkünfte in Martín Del Río

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Martín Del Río verbindet eine westlich gelegene Flussschlucht mit einer markanten Flusslandschaft und mehreren Spuren aus Architektur und Geschichte. Der Hocino de la Rambla wurde vom Río de la Rambla geformt. Zugleich liegt der Ort am Ufer des Río Martín und ist von Bergen umgeben. So stehen Landschaft, Wege, Sakralbauten und historische Zeugnisse in einem überschaubaren Ortszusammenhang.

File:Báscula, San Martín del Río, Teruel, España, 2014-01-08, DD 02.JPG File:Báscula, San Martín del Río, Teruel, España, 2014-01-08, DD 02.JPG Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Natur

Der Zugang zum Hocino de la Rambla beginnt über eine unbefestigte Piste hinter dem Ortsausgangsschild in Richtung Vivel del Río. Mit dem Auto gelangt man bis zum Ausgangspunkt des Wanderwegs PR-TE 96. Dort befinden sich ein erklärendes Schild und ein Parkplatz. Die Anfahrt und der anschließende Weg sind damit als getrennte Abschnitte erkennbar.

Der Weg zum Hocino de la Rambla ist eine Hin-und-Rück-Wanderung von ungefähr 8 km ohne große Steigung und gilt als familiengeeignet. Die ungefähre Streckenlänge, der Verlauf ohne große Steigung und die unbefestigte Piste gehören zu den Angaben, die bei der eigenen Tagesplanung nebeneinander betrachtet werden können.

Die Landschaft lässt sich dabei sowohl über die Schlucht als auch über die umgebenden Berge und die beiden Flussbezüge lesen. Der Río de la Rambla erklärt die Entstehung des Hocino de la Rambla, während der Río Martín die Lage von Martín Del Río prägt.

Unterwegs

Die erste Etappe des GR 262 verbindet El Chorredero, Las Parras de Martín und Martín del Río. Damit steht neben dem Weg zum Hocino de la Rambla eine weitere Verbindung zwischen benannten Orten im Mittelpunkt. Die unterschiedlichen Wegformen und Ortsbezüge lassen sich bei der Planung getrennt voneinander einordnen.

Der GR 262 ist als Sendero Turístico de Aragón katalogisiert. Sein Träger hat sich zu regelmäßiger Instandhaltung und zur Bekanntmachung des Weges verpflichtet. Diese Einordnung ergänzt die konkrete Etappenbeschreibung um den Namen und den Status des übergeordneten Wanderwegs.

Kultur und Geschichte

Die Iglesia de la Asunción de Nuestra Señora wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im barocken Stil mit basilikalem Grundriss erbaut. Der Bau gehört damit zu den zeitlich und architektonisch klar bestimmbaren Kulturdenkmälern des Ortes.

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Ein weiteres markantes Bauwerk ist der Turm der Ermita de los Santos Fabián y San Sebastián. Er besteht aus drei achteckigen Backsteinkörpern und wird von einem Kupferaufsatz gekrönt. Der Turm gilt als eines der besten Beispiele für spätmudéjare Architektur in der Provinz Teruel. Form, Material und der abschließende Kupferaufsatz geben dem Bauwerk eine eigenständige architektonische Gestalt.

Auch die Geschichte der Umgebung ist an mehreren Stellen sichtbar. Die mittelalterliche Nekropole von El Pajazo wurde 2017 ausgegraben. Im Umfeld von Martín del Río sind außerdem noch Schützengräben und Verteidigungsanlagen aus dem Spanischen Bürgerkrieg sichtbar. Mittelalterliche Archäologie und Relikte des 20. Jahrhunderts stehen damit als unterschiedliche historische Spuren nebeneinander.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten finden Sie unter Frías De Albarracín, Berge, Utrillas, Cantavieja, Bello, Tramacastilla, La Portellada und Montalbán.

Feste

Das Fest San Fabián und San Sebastián wird gewöhnlich an dem Samstag gefeiert, der dem 20. Januar am nächsten liegt. Am Nachmittag wird ein großes Feuer entzündet. Der Termin verbindet den Namen der örtlichen Ermita mit einem wiederkehrenden Brauch im Jahreslauf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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