Albentosa zwischen Castillo, Viadukt und Flusswegen

File:Albentosa, Teruel, España, 2022-12-27, DD 79-81 HDR.jpg File:Albentosa, Teruel, España, 2022-12-27, DD 79-81 HDR.jpg Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das Castillo de Albentosa liegt auf dem Gipfel eines Hügels nahe dem Ort und ist ausschließlich von der dem Ort zugewandten Seite zugänglich. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Albentosa suchen, lassen sich kulturelle Ziele, Flusslandschaften und verschiedene Weglängen als unterschiedliche Schwerpunkte Ihrer Reiseplanung betrachten.

Kultur

Die Iglesia de Nuestra Señora de los Ángeles wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts an einem neu angelegten Standort errichtet und um 1610 fertiggestellt. Ihre Architektur verbindet Elemente gotischer Tradition mit der Formensprache der Renaissance; im Inneren besitzt sie sternförmige Rippengewölbe und einen polygonalen Chorabschluss. In ihrer Nähe befinden sich die Casas del Concejo, ein Gebäude mit einem Spitzbogen gotischer Tradition.

Das Castillo de Albentosa ist als Bien de Interés Cultural geschützt und der Schutzkategorie Zona Arqueológica zugeordnet. Der ungefähr 35 Meter lange quadratische Festungsbereich besitzt keine Außentürme. Im Inneren ist die Anlage weitgehend zerstört; erhalten sind nur die Außenmauern aus unregelmäßigen, mit Mörtel verbundenen Steinen. Diese wurden durch runde Mauertürme verstärkt, von denen nur einer erhalten ist.

Die Posición defensiva Castillo-La Nevera liegt am rechten Ufer des Flusses Albentosa neben dem Schloss und nutzt den vom Fluss gebildeten felsigen Steilhang. Sie besteht aus an das Gelände angepassten Schützengräben mit abschnittsweise aus Erde und Trockenstein errichteten Brustwehren sowie Unterständen in natürlichen oder ausgehöhlten Vertiefungen. Während der am 13. Juli 1938 begonnenen Offensive des aufständischen Heeres in Richtung Valencia spielte die Stellung eine Rolle bei der Verteidigung des Flussübergangs nach Albentosa und der Bergbau-Bahnstrecke Ojos Negros-Sagunto.

Weitere Ortsseiten im selben regionalen Zusammenhang sind Alcañiz, Alcalá De La Selva, Linares De Mora, Aliaga, Báguena, Beceite, Gúdar und Puig Moreno.

Wege und Landschaft

Die Etappe 3 des PR-TE 7 beginnt im oberen Teil von Albentosa, kreuzt die Vía Verde de Ojos Negros und die noch in Betrieb befindliche Bahnstrecke und erreicht anschließend den Ort Los Mases. Im Gebiet Horcajo verbindet sie sich mit dem Tal des Flusses Mijares, folgt dem Flusslauf, führt am kleinen Stausee Embalse de los Toranes entlang und erreicht die Brücke La Fonseca.

Das Viaducto de Albentosa ist 180 Meter lang, erhebt sich 40 Meter über den Fluss und besitzt sieben Bögen. Die frühere Eisenbahntrasse am Viaducto de Albentosa ist heute Teil des Netzes der Caminos Naturales und kann von Wanderern und Radwanderern genutzt werden. An beiden Seiten des Viadukts sind Metallgeländer angebracht, die das Überqueren ermöglichen.

Der Abschnitt des Camino Natural Vía Verde de Ojos Negros in der Provinz Teruel führt auf seiner Strecke von Ojos Negros nach Barracas durch Albentosa. Der Camino Natural eignet sich für Wanderer, Radfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Etappe Albentosa-Barracas umfasst außerdem einen Rastplatz mit Tischen, Bänken und Fahrradständern. Sie führt durch mediterranes Bergland mit Exemplaren der Portugiesischen Eiche (Quercus faginea), des Wacholders (Juniperus thurifera) und der Steineiche (Quercus ilex).

Unterschiedliche Streckenlängen, Zeitangaben und Aktivitätsformen helfen Ihnen, die Wege nach dem gewünschten Schwerpunkt zu vergleichen. Die Radrundroute „Ríos Mijares y Albentosa“ beginnt und endet in Albentosa, ist 22 Kilometer lang und hat eine geschätzte Dauer von 2 Stunden und 15 Minuten. Die Ecosenda Embalse de los Toranes ist 3,3 Kilometer lang, weist einen niedrigen Schwierigkeitsgrad auf, führt von der Puente de la Fonseca zur Verbindung mit der Ecosenda de los Manantiales und eignet sich zum Wandern, Reiten und Radfahren.

Natur

Ojos de Babor besteht aus klaren Wasseraustritten, die von einer Steinkonstruktion eingefasst sind und den Fluss Mijares speisen. Die Quelle La Escaleruela besitzt zwei kleine Steinbögen und führt reichlich Wasser, das dem Fluss einen hohen Abfluss zuführt.

Der Wacholderhain Sabinar en la Fuen del Cepo gehört zu den landschaftlich interessanten Orten von Albentosa. Auch die Steineichenbestände südlich des Gemeindegebiets von Albentosa zählen zu den landschaftlich interessanten Orten der Gemeinde. Die Ecosenda Los Puentes ist 6,8 Kilometer lang, mittelschwer und verläuft zwischen Albentosa und der Quelle La Escaleruela; sie ist für Wandern und Reiten ausgewiesen.

Die Ermita de la Cueva Santa in Los Mases de Albentosa zählt zu den bedeutenden Baudenkmälern von Albentosa. Die Ermita de la Fuen del Cepo zählt zu den bedeutenden Baudenkmälern von Albentosa.

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