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Sádaba entdecken: Burg, Kirchen und Natur

Unterkünfte in Sádaba

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sádaba macht Geschichte unmittelbar sichtbar: Die Burg von Sádaba stammt aus dem 13. Jahrhundert, zeigt deutlichen zisterziensischen Einfluss und besitzt sieben zinnenbekrönte Türme.

File:Sádaba, Huesca, España, 2015-01-06, DD 08.JPG File:Sádaba, Huesca, España, 2015-01-06, DD 08.JPG Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Im Inneren der Burg liegen ein Waffenhof mit einer großen Zisterne und eine Kapelle mit einfachem Kreuzrippengewölbe. Im Sommer, im Juli und August, kann die Burg von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 11:00 bis 13:30 Uhr sowie von 17:00 bis 19:30 Uhr besichtigt werden. Im übrigen Jahr sind Besuche mit dem Tourismusbüro zu vereinbaren.

Die Kirche Santa María gilt als eines der besten Beispiele der aragonesischen gotischen Architektur. Ihr einschiffiges Langhaus wird von Kapellen zwischen den Strebepfeilern, einer polygonalen Apsis und einem Sternrippengewölbe geprägt. Im Inneren befinden sich ein Juan de Anchieta zugeschriebenes Hauptretabel, hölzernes Chorgestühl und eine Rokokoorgel von 1768.

Geschichte

Das Mausoleum der Atilier liegt etwa 2 Kilometer von Sádaba entfernt an der Straße nach Uncastillo. Es ist ein römisches Grabmonument aus dem 2. Jahrhundert, trägt auch den Namen Altar de los Moros und vereint die Funktion eines Grabmals und eines Tempels. Inschriften bringen das Monument mit der Familie Atilia in Verbindung und nennen Atilia Festa als Stifterin. Die erhaltene Fassade weist fünf Rundbögen auf, die durch Pilaster mit pflanzlichen Reliefs voneinander getrennt sind.

Das Mausoleum der Synagoge ist ein römisches Gebäude aus dem 4. Jahrhundert, das mit den Resten einer etwa 100 Meter westlich gelegenen Villa verbunden ist. Es wurde in Opus mixtum errichtet und besitzt einen zentralen kreuzförmigen Grundriss. Als Denkmal von kulturellem Interesse (BIC) ist es geschützt.

Das Kloster Cambrón entstand als ein von Pedro II. dem Katholischen zu Beginn des 13. Jahrhunderts gegründetes Zisterzienserinnenkloster und gilt heute als verlassen und weitgehend verfallen. Unter Erzbischof Hernando de Aragón wurde es im Stil der Renaissance umgestaltet; dazu gehörten die Neugestaltung des Kircheninneren und Porträts aus der Werkstatt von Jerónimo Cosida.

Die Kirche von Puylampa, auch Puilampa genannt, ist der einzige erhaltene Teil eines mittelalterlichen Klosters und ein romanischer Bau, der 1191 geweiht wurde. Sie war Teil einer ehemaligen agustinischen Einrichtung, die als Pilgerhospital diente und direkt mit dem Jakobsweg verbunden war. Die Kirche liegt etwa 3 Kilometer südöstlich von Sádaba.

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Der einfachste und am besten ausgeschilderte Zugang zur Kirche von Puylampa beginnt an der Straße nach Pinsoro (CHE-1506). Nach der ersten Tankstelle führt er links auf einen asphaltierten Weg und anschließend über eine gut befahrene Piste bis zu einer privaten Pardina mit entsprechender Ausschilderung zur Kirche.

Weitere Ziele: Pinseque, Lagata, Cerveruela, Lumpiaque, Farasdués, Cadrete, Talamantes, Longares.

Natur

Das Feuchtgebiet Embalse de Valdelafuén gehört zusammen mit dem Lagunazo de Moncayuelo, dem Pantanico de El Vedado, der Estanca de Bueta und der Estanca de Castiliscar zu einem durch Natura 2000 als Vogelschutzgebiet (ZEPA) geschützten Naturraum. Die Estanca de Bueta verfügt über einen Damm, in dessen Mauerwerk sich vermutlich Steine aus römischer Zeit befinden.

Die Route Sádaba–Embalse de Valdelafuén ist als Naturwanderroute im Programm der Senderos Saludables der Comarca de las Cinco Villas aufgeführt. Sie gehört zu einem Programm, das zugängliches Wandern mit angeleiteten Übungen und Dehnungen verbindet. Die Gravelroute Sierra and Bardena führt auf Straßen und Wegen in Richtung Sádaba. Wenn Sie Kultur und Landschaft in einem Aufenthalt verbinden möchten, können Sie Besichtigungszeiten, Wege und saisonale Termine als unterschiedliche Planungsschwerpunkte betrachten.

Jahreslauf

Im Sommer, gewöhnlich Ende Juli oder Anfang August, bietet das Festival del Castillo musikalische Darbietungen in der Burg von Sádaba. Die Fiestas de la Cruz in Sádaba begannen 2026 am 1. Mai mit dem traditionellen Aufstellen des Maibaums durch die Quintos im El Portalico.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.

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