Torla und das Valle de Ordesa: Natur, Wege und Kultur
Unterkünfte in Torla
Torla ist das Zugangstor zum Valle de Ordesa. Das Tal wurde durch glaziale und fluviale Erosion zu einem U-förmigen Profil mit steilen Felswänden, Engstellen und Wasserfällen geformt. Wer eine Ferienwohnung in Torla vergleicht, kann auf der jeweiligen Angebotsseite zunächst Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen, während die Lagewahl an den konkreten Reiseplänen ausgerichtet bleibt.
File:Torla, Huesca, España, 2015-01-07, DD 01.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Nationalpark
Im Gemeindegebiet von Torla-Ordesa liegt das Valle de Bujaruelo. Es ist eine periphere Schutzzone des Nationalparks Ordesa y Monte Perdido, ein Vogelschutzgebiet (ZEPA), ein Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) und Teil des Biosphärenreservats Ordesa-Vignemale.
Das Besucherzentrum in Torla widmet sich dem Thema Gebirge und umfasst drei Ausstellungsbereiche, einen Vorführraum sowie einen Raum über den Bucardo. Im selben Gebäude befindet sich der Informationspunkt des Nationalparks. Er betreut Besucher und übernimmt die Koordination sowie die Verwaltungsaufgaben des Parks im Ordesa-Sektor.
Wege und Aktivitäten
Der Camino de Turieto beginnt in Torla und endet an der Pradera de Ordesa. Am Fluss Arazas bilden sich auf diesem Weg die Wasserfälle Molinieto, Tramasaguas, Turieto, Tamborrotera und de los Abetos. Die Wanderung zur Cola de Caballo ist 17,5 Kilometer lang und führt als Hin- und Rückweg ab La Pradera de Ordesa vollständig auf dem Fernwanderweg GR-11. Von Torla fährt ein Bus zur Pradera de Ordesa, dem Ausgangsbereich dieser Route.
Die Ruta de las Ermitas führt entlang verschiedener Wege durch das Tal zu besonderen Kirchen und zahlreichen Einsiedeleien. Auf der Route Punta Acuta–Miradores de Ordesa kommt man an Aussichtspunkten vorbei, von denen aus man das Valle de Ordesa sieht. Unterschiedliche Weglängen, Fortbewegungsarten und Schauplätze lassen sich dabei getrennt betrachten und geben den Tagen in Torla verschiedene Schwerpunkte.
Beim Rafting liegen zwischen Torla-Ordesa und Broto 6,5 Kilometer starker Stromschnellen mit großem Höhenunterschied. Schneeschuhrouten gelten als für alle Zielgruppen geeignet und als guter Einstieg in die Nutzung dieses traditionellen Fortbewegungsmittels auf verschneiten Flächen.
Kultur und Tradition
Die Kirche San Salvador steht im Zentrum von Torla und ist Teil des Jakobswegs; sie gilt als romanische Kirche. Sie wurde im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut, von ihrer romanischen Epoche ist nur wenig erhalten. Zu den prägenden Bauteilen zählen das Portal und der auf einem ihrer drei Schiffe ruhende Turm. Zu den erhaltenen Resten der Befestigung von Torla gehören Tore und Türme, darunter der Turm von Casa Ruba.
In Torla gibt es historische Häuser aus dem 13. bis 18. Jahrhundert mit Wappen der Infanzonen. Ein Spaziergang durch den Ort führt durch steile Bergstraßen, die kürzlich mit regionalem Stein restauriert wurden. An den Fassaden gibt es Pedriños, an denen Reisende die Richtung ihrer Route prüfen oder sich ausruhen können.
Das Ethnologische Museum in Torla zeigt Gegenstände aus dem Alltag, der Viehzucht und der Nutzung von Holz im Hochgebirge. Es befindet sich im ehemaligen Pfarrhaus; dessen Kellerräume weisen außerdem Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert auf.
Torlas Patronatsfest findet am 12. Oktober zu Ehren der Virgen del Pilar statt. An diesem Tag werden der Repatán, der Palotiau und die Jota getanzt, die alle mit dem pastoralen Leben verbunden sind. Im Mai, zeitgleich mit der Segunda Pascua, pilgern die Einwohner von Torla zur Einsiedelei Santa Elena. Beim Karneval tritt der als „carnabal“ bezeichnete Charakter in Fellen, Säcken und Hörnern auf; anschließend folgen seine Gefangennahme, ein Umzug durch den Ort und ein inszeniertes Gerichtsverfahren.
Weitere Ziele
Weitere Ziele im selben Destinationsbereich: Linás De Broto, Castejón Del Puente, El Run, Jaca, Berganúy, Montanuy, Belsué und Igriés.
Anreise
Die N-260 zwischen Sabiñánigo und Torla ermöglicht den Zugang zu den Zugangspunkten des Parks.
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