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Lastanosa entdecken: Kirche, Ermitas und Landschaft

Unterkünfte in Lastanosa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lastanosa wird vom Fluss Alcanadre von Norden nach Süden durchquert. Der Zufahrtsweg zum Tal La Primicia führt über eine kleine Bergkette mit zerklüfteten Sandsteinbänken, unter denen Lehm- oder Mergelschichten hervortreten; stellenweise gibt es kleine Steineichenwälder. Im Umland zeigt sich zudem der Wandel vom früher prägenden Trockenfeldbau zu Flächen, die durch neue Bewässerung aufgewertet wurden und heute neue Obstplantagen tragen.

Kultur und Geschichte

Die Pfarrkirche Iglesia Parroquial de San Salvador in Lastanosa wurde im 15. Jahrhundert über einer früheren romanischen Kirche errichtet und am 30. April 1570 geweiht. In der Pfarrkirche sind drei Tafeln und die halbe Predella eines Retabels erhalten, das dem Leben El Salvadoras gewidmet ist.

Zu den markanten Sakralbauten des Ortes gehören außerdem die beiden weiß getünchten Ermitas. Die Ermita de Santa Ana ist ein rechteckiger Bau mit einem dreischiffig gegliederten Langhaus, einem Holzdach und einer rundbogigen Tür an der Südseite. Die Ermita de San Sebastián ist ein weiß getünchter Bau aus Mauerwerk mit einem vierjochigen Langhaus und einem breiten Vorbau an der Südseite.

Auch die Wohnhäuser bewahren konkrete historische Details. Casa Calvo besitzt einen Eingang unter einem Rundbogen. In dessen mittlerem Keilstein steht das Datum 1574, auf einem seitlichen Keilstein die Inschrift „Año 1589 Domingo de Pisa Sastre“. Das Haus La Vieja in der Calle Mayor 1 ist ein Beispiel volkstümlicher Architektur des 16. Jahrhunderts.

Routen und Festtage

Die Ruta de las Ermitas de Sariñena ist eine 106 Kilometer lange Route, die in einen nördlichen und einen südlichen Abschnitt gegliedert ist. Der nördliche Abschnitt umfasst die Ermita de San Sebastián in Lastanosa. Die Aufteilung in zwei Abschnitte und die Gesamtlänge geben der Route einen klaren räumlichen und zeitlichen Rahmen.

In der Ermita de San Sebastián wird jedes Jahr am 20. Januar, dem Tag des heiligen Sebastian, eine Messe gefeiert. Lastanosa feiert um den 6. August sein Patronatsfest zu Ehren von San Salvador. Damit stehen zwei unterschiedliche Termine im Jahreslauf mit den örtlichen Sakralbauten und Traditionen in Verbindung.

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Landschaft

Die Landschaft verbindet geologische und landwirtschaftliche Spuren: Entlang des Zufahrtswegs zum Tal La Primicia wechseln zerklüftete Sandsteinbänke mit hervortretenden Lehm- oder Mergelschichten; stellenweise wachsen kleine Steineichenwälder. Im Umland von Lastanosa war der Trockenfeldbau prägend. Durch neue Bewässerung wurden die Flächen aufgewertet, und dort gibt es neue Obstplantagen.

Regionales Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Lastanosa liegt das Real Monasterio de Santa María in Villanueva de Sijena, ein Kloster. Ebenfalls dort liegt das Castillo de Monzón, eine Burg.

Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich außerdem der Parque De La Azucarera, ein Park, Triton Asociación Cultural - Parque Aventura, ein Park, der Mariano De Pano Park und der Parque Municipal La Paz.

Auch das Museo Diocesano Barbastro-Monzón, ein Museum, und das Museo Mártires Claretianos, ein Museum, liegen im weiteren regionalen Umfeld von Lastanosa.

Weitere Ortsseiten

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