Ferienwohnung in Peñaflor – Geschichte, Casas Cuevas und San Pedro
Unterkünfte in Peñaflor
Neben dem heutigen Ortskern von Peñaflor lag Celti, der Vorgänger des Ortes. Die Siedlung war vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. bewohnt. In der flavischen Epoche erhielt Celti ab 74 n. Chr. den Status eines municipium civium Romanorum. So beginnt die Geschichte Peñaflors mit einem Ort, dessen zeitlicher Horizont weit über einzelne erhaltene Bauwerke hinausreicht. Auch die Anreise lässt sich konkret einordnen: Mittelstreckenzüge zwischen Jaén und Cádiz halten in Peñaflor.
Geschichte
Im historischen Gefüge des Ortes nimmt der Archäologische Komplex Casas Cuevas einen besonderen Platz ein. Die 2011 eröffnete kulturelle Einrichtung liegt im Barrio de la Morería im Herzen von Peñaflor, neben den Resten der almohadischen Burg und der Pfarrkirche San Pedro Apóstol. Der Komplex gehört zur östlichen römischen Nekropole von Celti und wurde später als Wohnraum in einfachen Wohnhäusern genutzt. Auf diese Weise stehen in Casas Cuevas römische Vergangenheit und die spätere Nutzung der Höhlen als Lebensraum unmittelbar nebeneinander.
Auch die Cueva Robledo Blanco ist in einen vorgeschlagenen Rundgang durch den Bereich Casas Cuevas und das historische Zentrum von Peñaflor einbezogen. Das Castillo de Peñaflor wurde am 25. Juni 1985 als Bien de Interés Cultural eingestuft und in den Allgemeinen Katalog des andalusischen historischen Erbes eingetragen.
Baukultur
Die Kirche San Pedro Apóstol gehört zu den prägenden Bauwerken des Ortes. Sie ist ein als Bien de Interés Cultural geschütztes Bauwerk im Übergang vom Barock zum Neoklassizismus. Ihre Errichtung begann 1780 und wurde 1801 abgeschlossen. Im Inneren befinden sich ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert, ein neoklassischer Hauptaltar und eine historische Orgel, die 1801 eingebaut wurde. Mehrere Zeitebenen sind damit in einem einzigen Sakralbau zusammengeführt: das ältere Kruzifix, die neoklassische Gestaltung und die Orgel aus dem Jahr des Bauabschlusses.
Eine weitere historische Verbindung führt nach Villadiego. Der mittelalterliche Turm von Villadiego, aus dem die Ermita de Nuestra Señora de Villadiego hervorging, stammt aus dem späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert. Er ist im Mudéjar-Stil errichtet, besitzt einen oktogonalen Grundriss und ist mit Zinnen gekrönt. Im Eingangshof der Ermita de Nuestra Señora de Villadiego befindet sich außerdem eine Sammlung römischer archäologischer Stücke.
Wege und Traditionen
Religiöse Tradition und Ortsfest treffen bei der Romería von Peñaflor zusammen. Dabei wird die Jungfrau von Villadiego von der Ermita de Nuestra Señora de Villadiego zur Kirche San Pedro Apóstol begleitet. Anschließend beginnt die Feria, die als Hauptfest von Peñaflor gilt. Der Weg zwischen beiden Sakralbauten und der anschließende Festbeginn gehören dabei zu derselben Abfolge.
Zu den historischen Orten des Gemeindegebiets zählt auch das Hochzeitshaus von Blas Infante in Peñaflor. In diesem Haus heiratete und lebte er; die ursprüngliche Architektur ist erhalten. Eine Wanderroute in der Umgebung der Gemeinde Peñaflor wird als Möglichkeit beschrieben, die Überreste der Minas de Peñaflor zu entdecken.
Kulinarischer Alltag
Zum lokalen Charakter gehört das traditionelle andalusische Frühstück in Peñaflor. Es wird mit handwerklich hergestelltem PanFlor-Brot, Olivenöl aus der Umgebung und Tomaten aus den örtlichen Gärten zubereitet. Eine Kulturroute durch Peñaflor umfasst außerdem einen Besuch der handwerklichen Bäckerei Panflor mit einer Verkostung typischer Produkte. Brot, Öl und Tomaten erscheinen dabei sowohl als Bestandteile des Frühstücks als auch im Zusammenhang mit einer Station der Kulturroute.
Weitere Ziele
Castilblanco De Los Arroyos, Bollullos De La Mitación, La Puebla De Los Infantes, El Coronil, Cerro de Hierro, Bormujos, Arahal, La Lantejuela
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