Ferienwohnung in El Saucejo – Kirche, Hacienda und Wanderroute
Unterkünfte in El Saucejo
El Saucejo verbindet markante Bauwerke, ländliche Geschichte und konkrete Wege durch die Umgebung. In der Iglesia Parroquial de San Marcos Evangelista besteht der Kirchenraum aus drei Schiffen, die durch große Bögen voneinander getrennt sind. Diese ruhen auf toskanischen Steinsäulen. Auch der Glockenturm besitzt ein prägnantes Erscheinungsbild: Er besteht aus Sichtziegeln und wird von einem achteckigen, mit Fliesen verkleideten Turmhelm gekrönt.
Kultur
Die Iglesia Parroquial de San Marcos Evangelista wurde Mitte des 18. Jahrhunderts über einer früheren Kapelle oder Kirche vom Ende des 16. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Einen anderen Einblick in die Entwicklung des Ortes gibt die Hacienda de San Pedro. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde über älteren Bauten vom Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Die Anlage umfasst ein Wohngebäude, eine Kapelle, zwei Mühlentürme und mehrere landwirtschaftlich genutzte Gebäude, die um einen Innenhof angeordnet sind. Zugleich stellt die Hacienda den Ursprung der heutigen Ortschaft El Saucejo dar.
Geschichte
Auch im Ayuntamiento von El Saucejo ist eine frühere Nutzung des Geländes bewahrt: Das Rathaus steht auf dem Gelände ehemaliger Getreidespeicher. Diese wurden von den Einwohnern errichtet, nachdem im Jahr 1750 der gemeinschaftliche Pósito eingerichtet worden war. In Navarredonda stammt die Ermita de San José aus dem 18. Jahrhundert und zeichnet sich durch ihre skulpturale Gestaltung aus. Außerhalb der Ortschaft liegt die Fuente Cuatro Caños. Sie wurde im 19. Jahrhundert an der Stelle einer älteren Wasserstelle errichtet; das Wasser tritt über eine Steinmauer aus.
Landschaft und Wege
In der Ortschaft La Mezquitilla prägen die Naturlandschaft und die Fuente del Moro das Ortsbild. Eine weitere konkrete Landschaftserfahrung bietet die Zona Recreativa Vado Yeso am Fluss Corbones: Dort besteht die Möglichkeit für einen Tag im Freien am Fluss.
Die Route Arroyo de los Lobos – Las Monjas ist 14 Kilometer lang und dauert drei Stunden. Sie hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad und gilt als ganzjährig nutzbare, lineare Hin- und Rückstrecke. Der Ausgangspunkt liegt am Camino Verde am Ende der Calle Pilar Nuevo. Von dort verläuft die Route auf dem GR-246 zwischen Pruna und El Saucejo. Am Molino de las Monjas sind noch Teile der früheren Mühlenstruktur und die Mahlsteine erhalten, mit denen Getreide gemahlen wurde.
Lokaler Charakter
Zum Bild von El Saucejo gehören auch handwerkliche und kulinarische Traditionen. Lokale Künstler fertigen kunstvolle Arbeiten aus Espartogras und Leder an. Zu den kulinarischen Spezialitäten zählen Chacinas sowie Gerichte aus regionalen Produkten. Außerdem wird in El Saucejo Brot weiterhin nach traditioneller Art hergestellt.
Anreise
El Saucejo hat keinen Bahnhof. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Osuna. Von der Station Prado de San Sebastián in Sevilla besteht eine Busverbindung.
Weitere Orte: Los Corrales, Cazalla De La Sierra, Camas, Tomares, Torrepalma, Espartinas, Villaverde Del Río, Huévar Del Aljarafe.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.