Almadén De La Plata: Ferienwohnung, Natur und Geschichte
Unterkünfte in Almadén De La Plata
Almadén de la Plata liegt zwischen den Flüssen Viar und Cala im Herzen des Parque Natural de la Sierra Morena sevillana. Natur, Wege, archäologische Fundstätten, ein historisches Gebäude und eine dem iberischen Schwein gewidmete Veranstaltung gehören zu den prägenden Facetten des Ortes.
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Foto: CarlosVdeHabsburgo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur
Ein weitläufiges kommunales Netz aus Wegen und Aussichtspunkten führt durch Dehesa-Landschaften und typisch mediterranes Buschland. Dieses Wegenetz eignet sich zum Wandern, Radfahren und Reiten. Im Geopark Sierra Norte de Sevilla ist Berrocal de Almadén de La Plata ein Geotop dieses Landschaftstyps. Das Gut El Berrocal liegt etwa 4 km von Almadén de la Plata entfernt und umfasst das Besucherzentrum Cortijo El Berrocal. Ein Weg beginnt in Almadén de la Plata, führt zum Arroyo de la Calzadilla und weiter zu einer Schlucht mit einem Wasserfall und kleinen Kaskaden. Der Aussichtspunkt verfügt über einen Erholungsbereich; der Aufstieg kann auch mit einem Fahrzeug bewältigt werden.
Wege und Beobachtungen
Am Mirador de La Traviesa gehört das Observatorio Astronómico der Gemeinde Almadén de la Plata und ist für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Etappe 4 des Camino de Santiago führt von Almadén de la Plata nach Monesterio und ist 34,5 km lang. Sie folgt der ausgeschilderten Strecke durch Almadén zur Plaza de Toros und weiter in Richtung Cerro de los Covachos und El Real de la Jara. Im Parque Natural El Berrocal werden von Mitte September bis Ende Oktober geführte Besuche zur Beobachtung der Hirschbrunft angeboten. Sie finden meist früh morgens statt und dauern 2,5 bis 3 Stunden.
Archäologie und Baukultur
Auf einer archäologischen Fundstätte wurden auf einer Länge von 520 Metern 182 Fundstellen mit Felskunst entdeckt. Ein römischer Marmorsteinbruch aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. wurde vollständig ausgegraben und für die öffentliche Präsentation musealisiert. Eine archäologische Fundstätte umfasst eine bronzezeitliche Zistengräber-Nekropole und eine Siedlung aus der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.; sie wurde musealisiert und als spanisches historisches Kulturerbe ausgewiesen. An einer archäologischen Fundstätte wurden Überreste aus dem Neolithikum, dem Chalkolithikum und der Spätphase der römischen Kaiserzeit gefunden.
Ein Gebäude stammt aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert und verbindet Renaissance-Architektur mit barocker Dekoration. Ursprünglich wurde es im 15. Jahrhundert als Hospital de los Ángeles errichtet, im 17. Jahrhundert in eine Ermita umgewandelt und erhielt 1905 einen Turm im neomudéjaren Stil. Am 26. November 2007 wurde das Gebäude von der Kulturbehörde der Junta de Andalucía als Bien de Interés Cultural anerkannt.
Lokale Tradition
Eine dem iberischen Schwein gewidmete Veranstaltung findet von Freitag bis Sonntag in der dritten Märzwoche statt. Zum Programm gehören Ausstellungen lokaler Produkte und Handwerksarbeiten, historische Fotoausstellungen, Besichtigungen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie Verkostungen eines Frühstücks nach Moliner-Art und von Schinken.
Weitere Reiseziele
Weitere Ziele im regionalen Reisegebiet: El Castillo De Las Guardas, Lebrija, Cazalla De La Sierra, Bollullos De La Mitación, El Madroño, La Puebla de Cazalla, Juan Gállego, Villanueva Del Ariscal.
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