El Morche – Küste, Dünen und lokale Kultur
Unterkünfte in El Morche
El Morche lässt sich über seine Küstenlandschaft, Wege und historischen Bezugspunkte erschließen. An der Playa El Morche gibt es einen Basketballplatz im Sand; der Strand eignet sich zum Angeln, und mäßige Wellen gelten als Badebedingung. Toiletten, Duschen und Fußwaschstellen sowie eine Strandpromenade ergänzen das Strandbild. Die Verbindung von Sandfläche, Angelmöglichkeit und moderaten Wellen macht die Playa zu einem Ort mit klar unterscheidbaren Küstenmerkmalen. An der Playa stehen damit unterschiedliche Küstenthemen nebeneinander: Aktivität, Baden und praktische Strandmerkmale.
File:Playa El Morche 09.06.2011 - panoramio (1).jpg
Foto: Spanien-Portal via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Küste und Natur
Am westlichen Ende der Playa El Morche trägt dieser Abschnitt den Namen El Cenicero. Die Bezeichnung geht auf Reparaturarbeiten zurück, die traditionelle Küstenfischer dort ausführten. Damit verbindet sich die heutige Küstenlandschaft mit einem überlieferten Arbeitsbezug, ohne dass beide Ebenen dasselbe erzählen. Bei der Betrachtung der Küste können Sie zwischen ihrer heutigen Ausstattung und ihrer überlieferten Ortsbezeichnung unterscheiden.
Natur und Wege
Die Route GR-249 erreicht den Paseo Marítimo de El Morche. Die Dunas de la Carraca gelten als die letzten Dünen der Axarquía. Route und Dünen stehen dabei für verschiedene Landschaftsmaßstäbe: Hier trifft ein Wegabschnitt am Paseo Marítimo auf die als letzte Dünen der Axarquía bezeichneten Dunas de la Carraca. Natur und Bewegung bilden einen eigenen Zugang neben dem Strand. Wer unterschiedliche Reiseschwerpunkte plant, kann Wege und Landschaft getrennt von den Küstenmerkmalen betrachten. Die verschiedenen Küsten- und Naturthemen lassen sich für Ihre eigene Planung unterschiedlich gewichten, ohne einen festen Ablauf vorauszusetzen.
Kultur
Die Fandangos de Güi sind eine eigene Tanz- und Folkloretradition aus dem Gebiet des Río Güi in El Morche. In El Morche werden sie als jährlich stattfindende lokale Feier mit Gesang und Tanz begangen. Die Tradition verbindet dabei einen konkreten Ortsbezug mit einer wiederkehrenden Feierform und mit Gesang und Tanz. Kulturelle Interessen können Sie hier als Tradition, Feierform und Ortsbezug betrachten; diese Perspektiven lassen sich unabhängig voneinander in die Reiseplanung einordnen.
Geschichte
Der Torre del Morche oder Güi steht auf einem Kap nahe dem Barranco de Güi oder Huit. Dieses Kap liegt 25 Meter über dem Meeresspiegel. Der Turm wurde 1575 errichtet und in den 1950er- und 1960er-Jahren restauriert. Er hat einen kreisförmigen Grundriss, einen kegelstumpfförmigen Baukörper und eine Höhe von 10 Metern. Seit dem 29.06.1985 ist die Torre de Güi oder Torre de Morche als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument eingetragen. Bei diesem Bauwerk lassen sich Zeit, Form und Benennung als getrennte historische Betrachtungen lesen.
Die Route Torrevigía erstreckt sich von Rincón de la Victoria bis Maro und umfasst entlang der Küste Wehrarchitekturerbe. Ihre weite Ausdehnung und der einzelne Turm eröffnen unterschiedliche Maßstäbe für die Betrachtung der Küstengeschichte. So lässt sich die lokale Baugeschichte mit einem längeren Küstenzusammenhang verbinden, ohne den einzelnen Standort mit der gesamten Route gleichzusetzen.
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