Maro: Höhle, Klippen und Playa de Maro
Unterkünfte in Maro
Maro ist eine Ortschaft von Nerja; in Maro liegt die Cueva de Nerja. Die Höhle ist eine archäologische Stätte mit einer mehr als 40.000-jährigen Geschichte vielfältiger und kontinuierlicher menschlicher Nutzung.
Natur
Die Acantilados de Maro-Cerro Gordo stehen unter den Schutzkategorien Paraje Natural, ZEC, ZEPA und ZEPIM. Das Naturgebiet erstreckt sich vom Küstenwachtturm von Maro bis zur Cala de Calaiza.
Seine Meereszone umfasst ausgedehnte Seegraswiesen, darunter Posidonia, sowie Korallen, Schwämme und eine große Vielfalt an Fischen. Vom Mirador de la Torre de Maro reicht der Blick über dieses Gebiet mit seinen steilen Klippen, Stränden und kleinen, schwer zugänglichen Buchten.
Die Playa de Maro ist 500 Meter lang und 20 Meter breit. Ihr dunkler Sand hat eine mittlere Körnung, dazu kommt mäßiger Wellengang. Eine Bootsfahrt im Gebiet der Acantilados de Maro-Cerro Gordo ermöglicht Besuchern, wenig zugängliche und landschaftlich reizvolle Orte an der geschützten Küste zu erreichen.
Unterwegs
Bei der Besichtigung der Cueva de Nerja sind mehrere Höhenunterschiede über etwas mehr als 400 Stufen zu überwinden. Vom Gelände der Höhle aus ist der Jardín Botánico Detunda-Cueva de Nerja zugänglich; er zeigt Pflanzenarten aus Málaga und Granada.
Auf dem Gelände der Cueva de Nerja findet jedes Jahr am 15. Mai die Romería de San Isidro statt. Der Sendero Cueva de Nerja-Almijara beginnt dort und führt auf einem ausgeschilderten, einfachen Weg für die ganze Familie in die umliegende Berglandschaft.
Ein Fußweg verbindet das Gelände der Cueva de Nerja über Gärten und die Sierra mit Maro; eine moderne Fußgängerbrücke führt dabei über die Autovía del Mediterráneo. Zum kommunalen Wanderwegenetz gehört außerdem die Route Maro-Barranco Sanguino sowie der Sendero Natural Acantilados de Maro.
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Ein weiterer Ort für die Reiseplanung ist Río De La Miel.
Kultur
In der Iglesia de Nuestra Señora de las Maravillas wird das Bildnis der Virgen de las Maravillas, der Schutzpatronin von Maro, verehrt. Die Kirche wurde 1887 restauriert.
Geschichte
Das Acueducto del Águila wurde Ende des 19. Jahrhunderts zur Bewässerung und zur Wasserversorgung der ehemaligen Zuckerfabrik Las Mercedes beziehungsweise San Joaquín errichtet. Es besitzt vier übereinanderliegende Ebenen mit Ziegelarkaden und insgesamt 37 Rundbögen.
Der Bau des Ingenio de Maro, einer Zuckerfabrik im Zusammenhang mit dem Zuckerrohranbau in Maro, begann 1585. Das verfallene Ingenio bewahrt Teile des ursprünglichen Mauerwerks aus Travertin, Rundbogenöffnungen und einen mächtigen Stützpfeiler.
In der Geschichte von Maro gehörten Landwirtschaft und daraus hervorgegangene Wirtschaftszweige zu den Tätigkeiten; dazu zählten unter anderem Seide und Zuckerrohrhonig.
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