Comares: Burgen, Verdiales und Routen
Unterkünfte in Comares
Comares liegt auf einem Felsvorsprung und beherrscht im Norden den Korridor von Periana und Teile der Montes de la Axarquía sowie im Süden den ausgedehnten Raum des Vélez-Tals und der Sierra de Tejeda. Das Castillo Baluarte La Tahona bewahrt Reste einer Mauer der früheren Burg von Comares.
File:Granada - Alhambra - Palacios nazaríes - Façade of Comares - 3.jpg
Foto: Benjamin Smith via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Encarnación stammt aus dem Jahr 1505. In der Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación sind die Mudejar-Holzdecken des Presbyteriums und des Mittelschiffs hervorzuheben; die 1721 errichtete Sagrario-Kapelle besitzt eine Rokokokuppel. La Tahoncilla ist ein kleiner Turm, der Teil des Verteidigungsgürtels der Burg von Comares war. La Coracha bezeichnet die Reste der arabischen Mauer, die den Ortskern von Comares umgibt.
Auf der Plaza de los Verdiales steht das Monumento al Fiestero, das die lokale Verdiales-Kultur von Comares repräsentiert. Die Fiesta de Verdiales (San Hilario de Poitiers) ist in Málaga als Fest von provinzialem touristischem Interesse anerkannt. Bei der Fiesta de Verdiales gibt es den ganzen Tag über an verschiedenen Orten in Comares Verdiales-Musik, Gesang und Tanz. Neben der Quelle befindet sich eine alte arabische Zisterne.
Auf der Mesa de Maxmúllar befindet sich eine mozarabische Zisterne aus dem 13. Jahrhundert, die im Mai 1931 zum nationalen historisch-künstlerischen Denkmal erklärt wurde. Dort sind außerdem die Reste eines mozarabischen Wohnhauses mit drei Zimmern und einem Mahlstein erhalten. Hinzu kommen anthropomorphe Gräber, die in den gewachsenen Fels gehauen sind. Etwa 30 in den Fels gehauene Vorratsgefäße sind erhalten; sie dienten zur Lagerung von Getreide.
Routen und Aktivitäten
Die Seilrutsche von Comares ist 436 Meter lang und weist einen Höhenunterschied von 115 Metern auf. In Comares gibt es mehrere Klettersteige mit verschiedenen Routen und Passagen wie tibetischen Brücken, Affenbrücken und Hängebrücken. Die Ruta Musulmana kann mit dem Mobiltelefon virtuell und ohne Führung absolviert werden.
Der Zugang erfolgt über einen Feldweg, der durch Olivenhaine führt. Der Weg ist mit Holzpfosten markiert. Eine Route in Comares ist 3 Kilometer lang und dauert etwa eine Stunde. In Comares werden Besucherrouten mit einer Dauer von einer bis sechs Stunden angeboten.
Die unterschiedlichen Streckenlängen und Zeitangaben können Sie für Ihre Tagesplanung nebeneinander abwägen. Kulturelle Besichtigungen und aktive Unternehmungen lassen sich dabei als getrennte Schwerpunkte betrachten und nach dem gewünschten Tagesrhythmus gewichten.
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