Ferienwohnung in Algarrobo: Küste, Geschichte und andalusische Küche
Algarrobo liegt im Landesinneren und zeigt eine maurisch geprägte Ortsstruktur an den Hängen zweier Hügel. Von dort eröffnen sich eindrucksvolle Blicke auf das Mittelmeer. Zugleich gehört die Gemeinde zu den sieben Gemeinden der Ruta del Sol y del Vino, einer Route, die Küste und Landesinneres miteinander verbindet.
Geschichte
Die Torre Derecha, auch Torre Nueva genannt, ist ein Küstenfort aus dem 18. Jahrhundert, das der Küstenüberwachung und der Übermittlung von Rauchsignalen diente. Die Torre Ladeada ist dagegen ein christlicher Bau aus der Zeit nach der Reconquista. Sie ist 10 Meter hoch und um 18° geneigt.
Die Iglesia de Santa Ana wurde 1505 gegründet und stammt aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes; das Bauwerk besitzt drei Schiffe und Decken aus Mudéjar-Holztragwerk. Die Ermita de San Sebastián auf der Anhöhe des Egido ist von Gärten umgeben. Wegen ihres schlechten Zustands wurde sie 1976 als exakte Kopie des Originals aus dem 16. Jahrhundert wiederaufgebaut.
Auch ältere Siedlungsspuren gehören zum Bild der Gemeinde. Trayamar ist eine phönizische Nekropole aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. An ihr lässt sich die Entwicklung der phönizischen Bestattungssitten von der Einäscherung zur Körperbestattung nachvollziehen. Morro de Mezquitilla weist eine Besiedlung der archaischen Phönizierzeit, spätere römische Überreste, quadratische Wohnstrukturen und Öfen auf.
Ortsbild
Beim Spaziergang durch Algarrobos verwinkelte und steile Straßen fallen an einigen Fassaden Nischen zur Verehrung von Heiligen auf. Im Gemeindegebiet hat Mezquitilla seine Tradition als Fischerdorf neben der touristischen Tätigkeit bewahrt.
Küste
Im Gemeindegebiet von Algarrobo liegt die Playa Algarrobo, ein städtischer Strand mit einer Länge von 800 Metern und einer Breite von 20 Metern. Der Strand besteht hauptsächlich aus Kies und dunklem Sand. Playa Algarrobo bietet Buszugang, Parkplätze, Toiletten, Duschen, Restaurants, einen Rettungsposten und Amphibienstühle für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Traditionen und Küche
Die Romería de San Isidro ist eine seit Langem bestehende lokale Feier, die über Generationen hinweg lebendig gehalten wurde. Zu ihr gehören die Prozession des Heiligen zum Parque de la Vega und ein traditionelles Pferderennen mit Bänderschleifen. Die Fiesta de la Quema erinnert an den 24. September 1811, als die Einwohner von Algarrobo verhinderten, dass französische Truppen den Ort niederbrannten.
Zur kulinarischen Tradition gehört die Torta de Algarrobo, ein Ölgebäck arabischen Ursprungs, das als das repräsentativste kulinarische Produkt der Gemeinde Algarrobo gilt. Zur traditionellen Küche gehören außerdem Ajoblanco, Gazpacho, Potaje algarrobeño, Choto in Sauce, Sardinen-Espetos und an der Küste Moraga de pescado.
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