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Noalejo entdecken: Natur, Kultur und Wege

Unterkünfte in Noalejo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Noalejo verbindet Sierras, Olivenhaine und Karstlandschaften mit Kirchen, Handwerk, Volksfrömmigkeit und regionaler Küche.

File:Noalejo, casa consistorial 01.jpg File:Noalejo, casa consistorial 01.jpg Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Ein wichtiger kultureller Ort ist die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción. Die einschiffige Kirche besitzt einen rechteckigen Grundriss und steht in der Mudéjar-Tradition; errichtet wurde sie zwischen 1570 und 1575. Im Inneren beherbergt sie das Gemälde der Schutzpatronin von Noalejo, der Virgen de Belén, außerdem befindet sich dort eine Kopie des Turiner Grabtuchs aus dem 16. Jahrhundert.

Bei der Torre de la Atalaya del Rey Gallarín ist der kreisförmige Grundriss des mittelalterlichen Wachturms noch sichtbar. Im Mirador de la Puerta Nueva wird in den unteren Räumen handgefertigte kreative Keramik ausgestellt. In La Platera werden die Klöppelspitzen von Gregoria Berjaga besonders hervorgehoben. Die Fuente del Pilarillo, Mittelpunkt einer überlieferten Legende, befand sich in der Calle Nava gegenüber dem heutigen Pfeiler.

Das Centro de Interpretación de „La Santería“ erläutert das Leben und Wirken von Custodio Pérez Aranda. Eine weitere historische Spur bilden die Felsmalereien: Sie sind schematisch ausgeführt, wobei drei Figurengruppen eine gemeinschaftliche Tanzszene darzustellen scheinen, die von einer großen anthropomorphen Figur geleitet wird. Ihre Entstehung wird in die Kupferzeit datiert, etwa in die Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr.

Natur

Die Landschaft rund um Noalejo reicht von bewaldeten Dehesa-Tälern bis zu karstgeprägten Formationen. Navalta und Navalconejo sind von Steineichen- und Kiefernwäldern umgebene Dehesa-Täler. Im Herbst werden diese Gebiete von Pilzsuchern besucht, weil dort Schopftintlinge vorkommen.

Auf dem Gipfel der Sierra de Alta Coloma liegt eine große Doline, die durch unterirdische Hohlräume und den Einsturz des Geländes entstand. In derselben Sierra gibt es Höhlen mit kleinen Fledermauspopulationen. La Piedra Granaina ist eine Bergformation mit den Felsaufschlüssen El Porrón und Los Castillejos; an ihren Hängen können Mufflonherden beobachtet werden.

Der Paraje de Navalcán bildet eine Karstsenke mit Felsabbrüchen, Höhlen, Wasserläufen sowie mediterraner Flora und Fauna. In der Cañada del Toril wächst eine kleine Population des Montpellier-Ahorns, der im Roten Buch als gefährdet eingestuft ist. Weite Blicke eröffnet auch die Sierra del Trigo, ein bedeutender Gebirgspass mit Panoramen über die umliegenden Bergketten.

Wege und Aktivitäten

Für Wandernde ist „Navalcán–Los Castillejos–Pinturas rupestres“ eine benannte Route ab Navalcán. Die Ruta del Santo Custodio führt zur Cueva del Santo Custodio, einem Ort mit enger Verbindung zur Volksfrömmigkeit von Noalejo. Auf dieser Route öffnen sich Panoramablicke auf die umliegenden Sierras und auf die von Olivenhainen geprägte Landschaft von Noalejo.

Radfahrende finden mit „Noalejo–Hoya del Salobral–Noalejo“ eine ausgeschilderte Mountainbike-Route. Die Radroute C1 Valdepeñas de Jaén–Noalejo–Campillo de Arenas erreicht Noalejo nach etwa 5,3 Kilometern von Navalcán. Auf der C1 gilt die Umgebung der Plaza de España als geeigneter Ort, um Vorräte aufzufüllen und die Route anzupassen. Die unterschiedlichen Wegcharaktere – Wanderroute, Mountainbike-Strecke und Radroute – lassen sich bei der Planung klar auseinanderhalten.

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Auf dem Cerro de la Mesa ermöglicht eine kommunale Berghütte Wanderern eine Übernachtung.

Feste und Küche

Die Fiestas Patronales de la Virgen de Belén finden üblicherweise sechs Tage lang am dritten Augustwochenende statt. Im Rahmen dieser Festtage folgt die Prozession der Virgen de Belén vier Stunden lang über die Calle Real bis zu ihrer Einsiedelei.

Beim weiterhin gefeierten San Antón werden Lagerfeuer entzündet und Lieder gesungen; auf der Glut werden hausgemachte Chorizos und Morcillas gebraten. Zu den in Noalejo geschätzten Wurstwaren gehören Chorizo, Butifarra aus Schweinekopf und gewürzter Schweineleber sowie Zwiebelmorcilla. Die traditionelle Olla de San Antón wird mit verschiedenen Teilen des Schweins zubereitet.

Eine weitere lokale Spezialität sind Cachorreñas noalejeñas, eine heiße Suppe aus Wasser, Essig, Olivenöl, Knoblauch, Salz, gemahlenem Pfeffer und geröstetem Brot.

Lage

Das langgestreckte Gemeindegebiet von Noalejo erstreckt sich als Grenzgebiet zwischen den Provinzen Jaén und Granada. Die A-44 verläuft durch Noalejo und ist eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Jaén und Granada.

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Weitere Ziele

Iznatoraf, Rus, Baños De La Encina, Arbuniel, Escañuela, Sabariego, La Carolina, Alcalá La Real

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