Jimena: Castillo, Naturdenkmal und Olivenöl
Unterkünfte in Jimena
In Jimena steht der erhaltene Bergfried des Castillo de Jimena: ein quadratischer, 20 Meter hoher Turm, den die Christen Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts errichteten. 1985 wurde das Castillo de Jimena zum Bien de Interés Cultural erklärt. Die Iglesia de Santiago el Mayor wurde Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts über einer Moschee aus islamischer Zeit errichtet. Die allgemeine Raumaufteilung der dreischiffigen Iglesia de Santiago el Mayor und ihr Chorbereich sind gotisch und gehören zur ersten Bauphase im 15. Jahrhundert. Die Innenraumsäulen und das Portal am Callejón de la Audiencia stammen aus dem 16. Jahrhundert und sind im Stil der Renaissance gestaltet.
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Foto: El Pantera via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Im bewaldeten Paraje de Cánava liegt das Santuario de la Cánava, eine 1910 zu Ehren der Virgen de los Remedios errichtete Ermita. Als festliches Ritual ist Los Tíos de Ricia in Jimena im Atlas des immateriellen Kulturerbes von Jaén verzeichnet. Ist der Turm des Castillo de Jimena geschlossen, können Besucher im Rathaus von Jimena um seine Öffnung bitten.
Natur
Der Pinar de Cánava im Municipio Jimena in der Provinz Jaén ist ein Naturdenkmal; die Junta de Andalucía stellte ihn am 22. November 2001 unter Schutz. Er besteht aus 121 Exemplaren der Art Pinus halepensis, die im Durchschnitt mehr als zwei Jahrhunderte alt sind; einige Exemplare sind über 250 Jahre alt.
Wege
Die Cueva de la Graja ist ein Bien de Interés Cultural und seit 1924 als Nationales Historisches Denkmal anerkannt. Der Weg dorthin ist eine 0,6 Kilometer lange lineare Route mit einer geschätzten Gehzeit von etwa 30 Minuten. Die 0,6 Kilometer lange Strecke und etwa 30 Minuten Gehzeit geben den zeitlichen Rahmen der Route vor.
Feste
Der Pasacalles mit Riesen und Großköpfen findet in Jimena jedes Jahr am 7. September statt und beginnt an der Plaza de la Constitución. Das Hauptfest zu Ehren der Nuestra Señora de los Remedios findet vom 7. bis 10. September statt. Dabei wird das Bildnis der Schutzpatronin von ihrer Ermita nach Jimena gebracht und am 10. September in einer Wallfahrt wieder zu ihrem Heiligtum von Cánava zurückgeführt.
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Weitere Ortsnamen: Canena, Hinojares, Linares, Pilas de Fuente Soto, Castillo De Locubín, Orcera, Jaén und Santisteban Del Puerto.
Kulinarik
Bei Aceites Oro de Cánava in Jimena umfasst die Erfahrung AOVE sabor a sierra eine geführte Besichtigung der Anlagen, bei der der vollständige Herstellungsprozess des Olivenöls von der Anlieferung der Oliven bis zur Abfüllung erläutert wird. Die Erfahrung endet mit einer sensorischen Verkostung, bei der sich die Eigenschaften und Nuancen der in dieser Sierra-Umgebung erzeugten Öle entdecken lassen.
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