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Ventorros de San José – Archäologie, Wege und regionale Küche

Unterkünfte in Ventorros De San Jose

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ventorros de San José verbindet archäologische Spuren, überlieferte Wege und regionale Erzeugung. Besonders eigenständig wirkt die Sierra Martilla, an der sich Landschaft und Zeugnisse mehrerer Epochen begegnen.

File:Ventorros de San José desde el Cerro Gordo.jpg File:Ventorros de San José desde el Cerro Gordo.jpg Foto: Josern7 via Wikimedia Commons, CC0

Landschaft

Die Sierra Martilla liegt auf einer ausgedehnten Hochebene aus bioklastischem Kalksandstein in 800 Metern Höhe. Die Encina de Ventorros de San José gilt aufgrund ihrer Höhe und ihrer sehr breiten, kreisförmigen Krone als außergewöhnliches Exemplar.

Kultur

Die Sierra Martilla ist als unbewegliches Kulturerbe Andalusiens ausgewiesen und archäologisch charakterisiert. Sie bewahrt römische Materialien, westgotische Bestattungen und einen arabischen Wachtturm.

Cerro Gordo ist ein felsiges Massiv mit ehemaligen Steinbrüchen. Diese Steinbrüche gaben einst den Bewohnern der Umgebung Arbeit. Cortijo Cevico (Ventorros de San José-Loja, Granada) wird als der erste in dieser Region erfasste Marmorsteinbruch zur Herstellung von Rohlingen für Armreifen beschrieben.

Früher war Ventorros de San José eine Venta, in der Fuhrleute übernachteten und ihre Tiere versorgten. Der Ort lag an einer Kreuzung, über die Waren aller Art transportiert wurden. Für den 19. März sind die Fiestas de Ventorros de San José verzeichnet.

Wege und Pilgertradition

Die Wanderroute zur archäologischen Fundstätte Sierra Martilla beginnt in Ventorros de San José und führt über Erd- und Asphaltwege dorthin. Sie ist 12,03 Kilometer lang und als leicht eingestuft. Von Ventorros de San José aus ist die archäologische Fundstätte außerdem über den Camino de las Rozuelas erreichbar und liegt etwa 4,5 Kilometer entfernt.

Ein bedarfsabhängiger Busdienst an Werktagen verbindet Ventorros de San José mit Zagra, Fuentes de Cesna und Loja. Die traditionelle, als jahrhundertealte Pilgerfahrt bezeichnete Wallfahrt von Ventorros de San José nach Iznájar ist 19 Kilometer lang und weist einen mäßigen technischen Schwierigkeitsgrad auf. Die ersten schriftlichen Belege für die traditionelle Pilgerroute von Ventorros de San José zum Heiligtum der Virgen de la Piedad in Iznájar stammen aus dem Jahr 1600.

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Die beiden Wegbeschreibungen setzen unterschiedliche Akzente: Der Zugang zur Sierra Martilla verbindet die Ortslage mit einer als leicht eingestuften Strecke und wechselnden Untergründen; die Wallfahrt nach Iznájar verbindet ihre überlieferte Tradition mit einer längeren Distanz und mäßigem technischem Schwierigkeitsgrad. So lassen sich Natur-, Kultur- und Pilgerthemen getrennt betrachten.

Küche

Die Genossenschaft Cerro Gordo bietet geführte Besichtigungen ihrer Anlagen an. Bei der Feria de la Tapa de Ventorros de San José erreichte die Veranstaltung ihre 11. Ausgabe; sechs gastronomische Betriebe des Ortes boten dabei Speisen im Kleinformat an.

Für Ihre Tagesplanung lassen sich geführte Besichtigungen, Speisen im Kleinformat und grüner Spargel als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander betrachten.

Los Gallombares ist eine Genossenschaft in der Gegend von Loja, die grünen Spargel produziert, verarbeitet und vermarktet und ihn ganzjährig anbietet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zagra.

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