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Yátor – Acueducto, Bergbaugeschichte und Ferienwohnungen

Unterkünfte in Yátor

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Yátor gilt das Acueducto der volkstümlichen Überlieferung zufolge als römischer Bogen. Errichtet wurde es, um Wasser aus dem Caz zu leiten und damit die Mühle sowie die Ölpresse von Juan „El Mosca“ nahe der Plaza de la Iglesia anzutreiben. Das Tinao von Yátor bildet einen vollständig überdachten Durchgang zwischen der Plaza de la Iglesia und der Calle San José und dient als Übergang zwischen öffentlichem und privatem Raum.

File:Yátor, en el municipio de Cádiar (Granada, España).jpg File:Yátor, en el municipio de Cádiar (Granada, España).jpg Foto: PicGuy via Wikimedia Commons, CC0

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung sind Graena, Salar, Cájar, La Taha, Purullena, Villamena, Víznar und Iznalloz.

Kultur und Geschichte

Die Ermita de San Sebastián besitzt in Yátor einen Grundriss in Form eines griechischen Kreuzes, während die meisten vergleichbaren Kapellen einen lateinischen Kreuzgrundriss haben sollen. Die Pfarrkirche Iglesia Parroquial de la Inmaculada Concepción in Yátor wurde in den 1560er-Jahren im Mudéjar-Stil errichtet.

Die Ölpresse Almazara de Yátor verwendet große steinerne Kegel, um Olivenernten zu mahlen und daraus Öl zu gewinnen. Zum landwirtschaftlichen Erbe der Gemeinde Cádiar gehört in Yátor die „Molino de la Iglesia“.

Gerald Brenans Buch „Al Sur de Granada“ von 1957 beschreibt Yátor als ein Bergarbeiterdorf, in dem die Männer elf Monate in Linares verbrachten, während die Frauen in Yátor blieben, um das Land zu bewirtschaften. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist in Yátor der Abbau von Zinnober dokumentiert. Ende des 19. Jahrhunderts gab es dort Bergbauaktivitäten mit Anlagen, Stollen und zugehörigen Schornsteinen. Diese Aktivitäten bestanden bis in die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts fort und standen unter Beteiligung französischen Kapitals.

Landschaft

Yátor ist eines der Vega-Dörfer der Gemeinde Cádiar und liegt in einem Tal am Rand von Flüssen und Schluchten. Der Río Yátor verläuft durch das Dorf parallel zur Kirche San Sebastián. Der Pico del Bernal, auch Chimenea de Hadas genannt, ist eine durch differentielle Erosion geprägte Erosionslandschaft aus Konglomeraten und Sandsteinen. Die Fuente de la Virgen in Yátor ist eine Quelle mit dreieckigem Giebel und einem kleinen Becken.

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Feste und Wege

Das Fest zu San Sebastián in Yátor findet über mehrere Tage am Wochenende statt, das dem 21. Januar am nächsten liegt, und umfasst eine Prozession zur Ermita de San Sebastián. Zum Fest gehören außerdem eine Verkostung traditioneller Speisen und gemeinsame Mahlzeiten.

Eine zweite Feier zu San Sebastián in Yátor findet im August am Samstag statt, der dem 15. August am nächsten liegt, und umfasst ein gemeinsames Essen sowie eine öffentliche Tanzveranstaltung.

Der PR-A 25 Cádiar–Mecina Bombarón ist als 6,2 Kilometer langer linearer Weg mit einer Dauer von 4:30 Stunden angegeben. Der Wanderweg PR-A 25 Cádiar–Mecina Bombarón überquert die Straße zwischen Yátor und Cádiar und später die Rambla de Yátor.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Granada.

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