Moclín entdecken: Castillo, Schlucht und historische Wege
Unterkünfte in Moclin
Im Castillo de Moclín stehen zwei Verteidigungsbereiche nebeneinander: die äußeren Mauern und eine Alcazaba, die vom Torre del Homenaje gekrönt wird.
Ergänzend führen Ortsseiten zu Los Llanos, Sorvilán, Pampaneira, Gorafe, Huéscar, Ítrabo, Churriana De La Vega und Dúdar.
Kultur
Die Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación de Moclín wurde 1501 innerhalb des ummauerten Ortsbereichs unterhalb des Castillo de Moclín gegründet. Sie beherbergt das Santuario del Santísimo Cristo del Paño mit einem 2,64 × 2,21 Meter großen Gemälde Christi mit dem Kreuz. Im Ortskern stehen ein historischer Sakralbau und ein Gemälde Christi mit dem Kreuz als eigenständige Kulturziele nebeneinander.
Das Pósito de Moclín ist derzeit ein Kulturzentrum mit ethnografischen Objekten und dort stattfindenden Aktivitäten. Das Castillo de Moclín ist vom Ortszentrum von Moclín über die Calle Mota aus erreichbar. Die Kulturziele unterscheiden sich somit deutlich nach Baugeschichte, religiöser Kunst, ethnografischer Sammlung und den dort stattfindenden Aktivitäten.
Landschaft
Die Tajos de la Hoz sind eine durch den Río Velillos entstandene, abrupt eingeschnittene Schlucht. Der Mirador de Moclín liegt am rechten Rand der N-432, kurz vor dem Ortskern von Moclín in Richtung Tiena, und verfügt über einen kleinen, sicheren Parkplatz.
Hier treffen zwei unterschiedliche Landschaftsformen aufeinander: Die Tajos de la Hoz zeigen den tief eingeschnittenen Verlauf des Río Velillos, während der Mirador einen ausdrücklich benannten Aussichtspunkt an der Straße bildet. Schlucht und Aussichtspunkt ergeben dadurch zwei klar voneinander unterscheidbare Natur- und Landschaftsbezüge.
Wege und Erlebnisse
Der Rundweg Ruta del Gollizno PR-A84 beginnt je nach Laufrichtung in Moclín oder Olivares. Moclín ist außerdem Teil einer Etappe des Camino Mozárabe de Santiago. Beide Wege stehen für unterschiedliche Formen des Unterwegsseins: Der eine ist als Rundweg angelegt, der andere gehört zu einer längeren Pilgerroute.
Las Trincheras de Moclín sind teilweise mit dem Auto erreichbar; anschließend führt ein gut markierter Weg in 5–10 Minuten zu Fuß weiter. Las Trincheras de Moclín sind eine Route, auf der sich die Geschichte des jüngsten Krieges kennenlernen lässt und strategisch gelegene Landschaften betrachtet werden können. Der Wechsel aus Zufahrt und kurzem Fußweg verbindet dabei historische Inhalte mit einer konkret beschriebenen Wegfolge.
Die Vía Ferrata de La Solana umfasst im Fels verankerte Treppen, Hängebrücken und luftige Passagen. Für die Nutzung der Vía Ferrata de La Solana ist geeignete Sicherheitsausrüstung erforderlich. Die Cueva del Goyino ist zu Fuß über einen von Moclín durch die Cañada de Corcuela abwärts führenden Pfad erreichbar.
So reichen die Wegformen vom Rundweg über die Pilgeretappe und den historischen Pfad bis zur Vía Ferrata und dem abwärts führenden Zugang zur Höhle. Die genannten Ziele lassen sich daher nach kulturellem Schwerpunkt, Landschaftsbezug, Wegcharakter und erforderlicher Ausrüstung unterscheiden.
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