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Alomartes: Wege, Quellen und ländliche Geschichte

Unterkünfte in Alomartes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Alomartes liegt am Fuß der Sierra de Parapanda und verbindet Berglandschaft mit Spuren ländlicher Geschichte und überlieferter Kultur. Durch den Ort führt die Provinzroute „La última frontera“.

File:Alomartes (Granada).jpg File:Alomartes (Granada).jpg Foto: Lopezsuarez via Wikimedia Commons, CC0

Natur

Die Route Área Recreativa de Alomartes–Cerro de los Santos beginnt am Erholungsgebiet, führt zur Cueva del Agua am höchsten Punkt der Strecke und anschließend zum Aussichtspunkt Cuesta de Cambril am Hang der Sierra de Parapanda. Das Área Recreativa de Alomartes liegt am Ortsausgang in Richtung Íllora, etwa 1 Kilometer vom Ort entfernt und über einen Erdfahrweg erreichbar.

Die Route führt durch einen aufgeforsteten Kiefernwald mit einzelnen Mandelbäumen sowie Torvisco, Aulaga und aromatischen Pflanzen wie Thymian, Rosmarin und Lavendel. Cañá Honda ist dabei ein sehr feuchtes Gebiet mit reichlich Moos, Flechten und Farnen. Die Cueva del Agua gilt als geologische Formation, die beim Abstieg vom Cerro de los Santos erreicht wird.

Der Aussichtspunkt Cuesta de Cambril liegt am Südhang der Sierra de Parapanda am Rand eines Kiefernwaldes, der den Ortskern von Alomartes umgibt. Von einem Aussichtspunkt der Route reichen die Ausblicke auf Alomartes, die Anbauflächen des Ortes und die umliegenden Bergketten. Aus diesem Bereich des Cerro de los Santos wurden Signale an die sichtbare Festung von Íllora übermittelt. Die verschiedenen Stationen lassen sich bei der eigenen Planung als Abfolge von Wald, geologischer Formation, Aussicht und Landschaft lesen.

Kultur

Auf dem Cerro de los Santos befindet sich das in den Fels eingearbeitete „Hoyo de la Bandera“, das möglicherweise dazu diente, einen Fahnenmast einzusetzen. Die Fuente de Alomartes ist eine natürliche Quelle aus der Sierra de Parapanda, um die ein Park angelegt wurde. Sie leitete ihr Wasser über eine acequia zur Molino de la Torre.

Die Fuente de Los Caños liegt am Friedhofsweg von Alomartes neben der Finca del Molino del Rey in der Pedanía Alomartes. Als öffentliche Quelle besitzt sie zwei Metallausläufe mit unregelmäßiger Wasserführung und ein kleines Becken.

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In Alomartes wird das Fest zu Ehren von Ntra. Señora de los Dolores ungefähr am zweiten Augustwochenende gefeiert. Die Jota de Alomartes gehört zur Gruppe der „robaos“ oder „cortijeros“, einer für diese Gegend charakteristischen Variante der Fandangos. Ihre Aufführung bei jährlichen Festen und Feierlichkeiten ist seit dem 19. Jahrhundert überliefert.

Geschichte

Alomartes entstand als ländliche Siedlung im 14. Jahrhundert; erwähnt wird die Ansiedlung als Alquería (qarya) namens Allūmartiš. Eine Mühle arabischen Ursprungs ist gut erhalten. Zu den erhaltenen Elementen gehören die Zuleitung, die cárcavos, der socaz und das Innere.

Der ehemalige Besitzer der Mühle stellte eine ethnografische Sammlung mit volkstümlichen Gegenständen aus dem früheren Alltag zusammen. Eine neoklassizistische Arbeit wurde 1781 von Domingo Lois de Monteagudo entworfen; die Bauausführung leitete der Architekt Francisco Aguado. Das Gemälde „Adoración de los Pastores“ von Juan Melgarejo ist auf das Jahr 1703 datiert.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Illora.

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