Durcal entdecken: Brücken, Burgen und Thermalquellen
Unterkünfte in Durcal
Zu den prägenden Themen in Durcal gehören markante Brückenbauwerke, historische Anlagen, Thermalquellen und die Route Los Bolos. Die Puente de Lata gilt als eines der repräsentativsten spanischen Bauwerke aus der Epoche der Metallbrücken. Heute ist sie ausschließlich für Fußgänger zugänglich und bietet einen Panoramablick über das tiefe Tal des Flusses Dúrcal.
Kultur
Die Pfarrkirche Inmaculada Concepción ist ein solides, elegantes Bauwerk aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, das während des Aufstands der Morisken teilweise zerstört wurde. Außen prägen sie ein schlanker Ziegelturm und eine schlichte Fassade mit einem von Pilastern getragenen Rundbogen.
Das Castillo de Dúrcal, auch als „Penón de los Moros“ bekannt, ist ein antikes kleines Kastell, das wahrscheinlich aus der Zeit vor der Nasridenzeit stammt. Von der Anlage sind die Ecke eines Turms, zwei Zisternen und mehrere Galeriedurchgänge erhalten, die bis zum Fluss reichen und als „túneles moros“ bezeichnet werden.
Das Fuerte de Márgena ist eine Verteidigungsanlage aus der Nasridenzeit und ein Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert. Erhalten ist nur ein rechteckiger, nahezu quadratischer Turm; zwei miteinander verbundene Mauern sind noch ungefähr 7 Meter hoch.
Die Fábrica San José wurde 1907 im neomudéjarischen Stil als Fabrik für Öl und Oliventrester errichtet. Sie ist die einzige noch erhaltene von drei Ölfabriken, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Dúrcal bestanden.
Die Puente Antiguo, örtlich auch „Roman Bridge“ genannt, wurde wahrscheinlich in andalusischer Zeit errichtet und diente bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als wichtigste Überquerung des Flusses. Restauriert wurde sie von den Schülerinnen und Schülern der Escuela Taller Dúrcal II.
Natur und Wege
Die Route Los Bolos ist eine lineare Wanderung mit Hin- und Rückweg, dauert ungefähr drei Stunden, ist etwa 6,5 Kilometer lang und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Abschnittsweise verläuft sie im Fluss Dúrcal und endet an einem Wasserfall. Ihre ungefähre Dauer, Länge und der mittlere Schwierigkeitsgrad stehen dabei neben den historischen und thermalen Themen des Ortes.
Las Buitreras liegt auf 1.666 Metern Höhe und trägt seinen Namen nach einer früheren Kolonie von Gänsegeiern, die dort bis in die 1960er-Jahre lebte.
Thermalquellen
Die Baños de Urquízar und Vacamía sind Quellen mit Heil- und Thermalwasser, deren Wasser zum Baden und Trinken genutzt wird; das Wasser von Urquízar wurde im November 1990 als Mineralwasser und 2006 als Thermalwasser anerkannt.
Die Quellenanlage Baño Chico bei Urquizar I speist zwei flache künstliche Becken, die knapp 2 Meter lang und 1,5 Meter breit sind. Das Baño Grande bei Vacamía ist ein etwa 6 Meter langes, 3 Meter breites und ungefähr 1 Meter tiefes Becken. Die beiden Quellbereiche unterscheiden sich damit in Beckenform und den angegebenen Maßen.
Weitere Orte
Weitere Orte: Tocón, La Calahorra, Pinos Del Valle, Lobras, Cortes De Baza, Benalúa De Las Villas, Algarinejo, Huéscar
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