Deifontes: Quellgebiet, Wachtürme und römische Spuren
Unterkünfte in Deifontes
Deifontes ist eine aufgeführte Ortschaft der Ruta de los Nazaríes zwischen Iznalloz und Albolote. Auf dieser Route führt die Ruta de los Nazaríes den Turm von Deifontes als einen der erhaltenen Wachtürme und Burgenreste der Route auf. La Atalaya ist ein im 14. Jahrhundert in der Nasridenzeit errichteter Wachturm, von dem aus das gesamte Tal des Flusses Cubillas von Iznalloz über Berge und Ebenen bis zum Cubillas-Stausee und zu benachbarten Ortschaften zu sehen ist.
Natur
El Nacimiento ist ein Quellgebiet etwa einen Kilometer vom Zentrum von Deifontes entfernt, in dem Wasser durch sandige Tümpel sprudelt. Der durchschnittliche Abfluss des Quellgebiets beträgt 1.000 Liter pro Sekunde. Pappeln, Zistrosen, Ulmen und Weiden beschatten die Tümpel. Der Fluss Cubillas verläuft durch El Nacimiento; dort liegen zwei Staumauern. Eine ist modern, die andere stark verfallen, bewahrt aber noch ihre ursprünglichen römischen Steinquader. Die Gärten sind täglich geöffnet und stehen allen offen, die dort Ruhe und Harmonie genießen möchten.
Geschichte und Kultur
Die Presa de Barcinas ist ein römisches Bauwerk und stammt ungefähr aus dem 1. oder 2. Jahrhundert v. Chr.; sie diente dazu, das Wasser des Flusses Cubillas zurückzuhalten. Auf der archäologischen Stätte Las Erillas wurden römische, arabische und neolithische Überreste gefunden. Bei der Venta del Nacimiento sind Steinsäulen römischer Bauwerke erhalten, die vermutlich zu einem dem Wassergott geweihten Tempel gehörten.
Die Iglesia de San Martín wurde im 17. Jahrhundert im Mudéjar-Stil über einer bereits bestehenden kleinen Kapelle errichtet. Ihr einschiffiges Langhaus besitzt eine künstlerische Kassettendecke mit Lacería-Verzierung; der dreigeschossige Glockenturm trägt ein auffälliges spitzes Walmdach. Die Casa Palacio de los Condes de Antillón, später der Palast der Marqueses de Casablanca, beherbergt das heutige Rathaus von Deifontes. La Atalaya war Teil eines arabischen Kommunikations- und Alarmnetzes zur Verteidigung arabischer Orte. Bei La Fábrica de la Luz sind noch die Überreste zweier ehemaliger Wasserkraftwerke zu sehen.
Wege und Veranstaltungen
Die arabische Atalaya-Route beginnt in Deifontes und führt über den Camino de la Atalaya, den Pico del Llano und den Collado de la Atalaya bis zur La Atalaya de Deifontes. Im Anstieg führt sie durch Olivenhaine in Richtung Sierra Arana. Im Oktober findet in der Gemeinde ein Turnier mit Schnellpartien statt, das zu den besten Turnieren dieser Art in Spanien gezählt wird.
Lokaler Charakter
Als Produkte führt die Genossenschaft San Isidro de Deifontes natives Olivenöl extra und ökologisches Olivenöl. Die von der Genossenschaft aufgeführten Olivenölmarken sind Coprovir, Ecovir und Fuentes de Dios.
Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Deifontes können Sie auf der Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Für die persönliche Reiseplanung lassen sich Natur, Geschichte und Kultur als unterschiedliche thematische Schwerpunkte gewichten und je nach gewünschtem Reisecharakter miteinander verbinden.
Weitere Orte
Weitere Orte: Tózar, Motril, Cuevas Del Campo, Ogíjares, Bérchules, Cijuela, Puebla De Don Fadrique, Atalbéitar.
Anreise
Von Granada aus ist Deifontes über die A-44 erreichbar. Am Kilometer 108 der A-44 erfolgt die Abzweigung über die C-336.
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