Cáñar entdecken: Natur, Kultur und Ferienwohnungen
Unterkünfte in Cáñar
Vom Ortszentrum von Cáñar führt ein ausgeschilderter Weg bergauf zur Sierra und erreicht nach 9,8 km den Sulayr-Wanderweg, der über die Forstpiste von Puente Palo verläuft. Am Área Recreativa Puente Palo beginnt und endet die Rundroute Tajo de los Machos y Cerrillo Redondo. Diese Rundroute gilt als sehr anspruchsvoll und umfasst 19,60 km mit 1.422 Höhenmetern im Aufstieg. Die unterschiedlichen Streckenlängen und Höhenmeter erleichtern den Vergleich der Routen.
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Foto: Spencer Means from New York City, USA via Source, CC BY-SA 2.0
Natur und Wege
Ein großer Teil des Gemeindegebiets von Cáñar gehört zum Natur- und Nationalpark Sierra Nevada. Puente Palo ist ein Pinienhain, der die Quelle des Río Chico oberhalb von 1.700 Metern umgibt. Das Erholungsgebiet Puente Palo liegt neben der Forstpiste von Cáñar am rechten Ufer des Río Chico auf 1.750 Metern Höhe.
Der Robledal de Cáñar ist ein Wald an der Loma de Cáñar, der durch vom Meer aufsteigende Feuchtigkeit fortbesteht. Die Cueva de Sortes gilt als eines der zwei Naturdenkmäler von Cáñar und trägt ihren Namen nach einer früheren, heute verschwundenen Siedlung. Der Mirador de Las Eras liegt neben einer rechteckigen, mit Steinplatten ausgelegten Tenne südlich des Ortszentrums von Cáñar.
Eine Strecke verbindet Casas de Tello mit dem Erholungsgebiet Puente Palo und führt am Río Lanjarón, an der Loma de Cáñar, an der Acequia de las Encinillas, an den Hoyas de Cabrera, am Robledal de Cáñar und an der Casa Forestal de Cáñar vorbei. Eine Route von Cáñar nach Lanjarón führt über den Camino de las Viñas sowie durch den Barranco de las Peás und den Barranco de los Jarales; anschließend folgt sie dem Camino del Mimbrón nach Lanjarón. Der Dique 24 gilt als 30 Meter hoch und weist einen Wasserfall auf; eine Route führt zwischen Kastanien- und Walnussbäumen an den Resten alter Mühlen vorbei.
Kultur und lokale Traditionen
Cáñar besitzt eine traditionelle alpujarranische Architektur mit weißen Häusern, Flachdächern und Tinaos als charakteristischen Arkaden. Die Iglesia Parroquial de Santa Ana wurde Ende des 16. Jahrhunderts über einer früheren Rábita errichtet; sie beherbergt einen aus polychromiertem Holz gefertigten barocken Retabel, der 1753–1755 geschaffen wurde, und besitzt eine 1799 von Tomás Pabón erbaute barocke Orgel.
Die Casa del Pueblo beherbergt das Museo del Pueblo, das Aula de Música de Cáñar, einen Proberaum und einen Mehrzwecksaal. Auf dem Dach der Casa del Pueblo befindet sich der Mirador de África, von dem aus an klaren Tagen Ausblicke auf das Rifgebirge in Marokko möglich sind.
Das Museo del Pueblo zeigt Fotografien von Traditionen aus Cáñar, darunter die Música de las Mozuelas und La Pelota. Außerdem zeigt es den Mechanismus der ersten Turmuhr der Kirche aus dem Jahr 1883 sowie Esparto-Gegenstände, die mit „Pepillo el Bayaquero“ verbunden sind.
La Pelota ist eine lokale, mit der Hand gespielte Tradition, bei der gegen die östliche Wand des Kirchenschiffs der Iglesia Parroquial de Santa Ana gespielt wird. Die Fiesta de la Música de las Mozuelas beginnt vor Tagesanbruch; die Jugendlichen versammeln sich um Mitternacht, um sich auf die Serenaden vorzubereiten. Gegen 4 Uhr morgens findet bei der Fiesta die nächtliche Runde durch die engen Straßen von Cáñar statt, bei der unverheirateten Frauen Serenaden gesungen werden.
Die Fuente de la Plaza de Santa Ana ist eine Trinkwasserquelle von 1883 mit achteckigem Grundriss, die aus Kalksteinblöcken errichtet wurde und vier bronzene Ausläufe besitzt.
Lokale Küche
Zu den lokalen Spezialitäten von Cáñar gehören Mandelsuppe, Fenchel-Eintopf, Migas und Wildgerichte; bei den Süßspeisen werden Roscos, Pestiños und Buñuelos hervorgehoben.
Weitere Ziele
Weitere Reiseziele sind Moraleda De Zafayona, Pulianas, Juviles, Benamaurel, Picena, Jerez Del Marquesado, Bubión und Lanteira.
Cáñar ist von der A-44 über Lanjarón und anschließend über die Straßen A-4132 und A-4201 erreichbar.
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