Cabra entdecken: Barockkunst, Olivenöl und Natur
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Foto: Jürgen Schneider via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Cabra wird auf einer thematischen Route zusammen mit Priego de Córdoba, Lucena, Encinas Reales, Benamejí, Rute und Iznájar als Ort mit außergewöhnlichen Beispielen barocker Kunst hervorgehoben. Im ältesten Viertel liegt das Gebiet des antiken Licabrum, aus dem später Egabro hervorging.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Asunción y Ángeles hat mittelalterliche Ursprünge und wurde über einer ehemaligen muslimischen Moschee errichtet. Ihr Inneres besitzt fünf Schiffe mit 44 Säulen aus rotem Marmor sowie einen Hochaltar aus rotem und schwarzem Marmor. Die Karwoche von Cabra wurde 1989 als Fest von nationalem touristischem Interesse anerkannt. Die Karwoche von Cabra wird in ihrer heutigen Form seit 1945 gefeiert; als Zeitraum ist der 3. bis 8. September angegeben.
Cabra bietet mit der APP RUTA HISTÓRICA DE CABRA außerdem eine selbstgeführte Route durch die historischen Stadtviertel.
Museen und Olivenölgeschichte
Das Ölmuseum zeigt Espartoflechtarbeiten, Pressen, Lagerungssysteme, Riemenmühlen sowie eine Balkenmühle aus dem 17. Jahrhundert aus Eichenholz und Kalkstein. Das Museo del Aceite „El Molino Viejo“ befindet sich in einem steinernen Gebäude, das ein Beispiel für die Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts ist, und zeigt verschiedene Methoden und Geräte zur Gewinnung von Olivenöl.
Das Museo de Arte Sacro de la Hermandad del Buen Fin verfügt über vier Ausstellungsbereiche: die Capilla de Capuchinos, einen Saal für Kulturerbe, einen Saal zur Karwoche von Cabra und einen Saal für Wechselausstellungen. Das Archäologische Museum von Cabra befindet sich seit 1984 im ehemaligen Gebäude der Banco de España, der heutigen Casa de la Cultura.
Das Naturkundemuseum von Cabra geht auf ein hundertjähriges pädagogisches Museum zurück. Seine Sammlungen wurden durch zahlreiche Ankäufe und bedeutende Schenkungen von Schülern, ehemaligen Schülern und mit der Stadt sowie der Einrichtung verbundenen Persönlichkeiten aufgebaut. Der Bahnhof von Cabra beherbergt ein Oliven-Interpretationszentrum, das einen Bahnhof aus den Jahren 1920 bis 1930 nachbildet und Ausstellungen zur Geschichte des Ölzugs, zu den Olivenhainen der Region und zur Vía Verde de la Subbética umfasst.
Landschaft und Natur
Cabra liegt ganz oder teilweise im Naturpark Sierras Subbéticas, der von der UNESCO als Geopark anerkannt wurde. Die Fuente del Río ist eine Karstquelle in der Sierra de Cabra, die mit Gärten und Bäumen gestaltet wurde und unter anderem als Kulturgut von besonderem Interesse, als Naturstätte von besonderem Interesse und als bemerkenswerter Baumbestand eingestuft wurde.
Der Weg zur Sima de Cabra führt zunächst durch Olivenhaine und anschließend durch natürliche Vegetation mit Steineichen, Weißdornen, Pistaziensträuchern, Mastixsträuchern und eindrucksvollen alten Quejigos; unterwegs lassen sich unter anderem Greifvögel und weitere Wildtiere beobachten. Der Weg führt mit eindrucksvollen Ausblicken auf die Sierras Subbéticas und die Senke des Guadalquivir-Tals zu einer Höhle mit langer Geschichte und zahlreichen Legenden.
Rad- und Wanderrouten
Die Vía Verde nutzt stillgelegte Bahnstrecken der Subbética, die früher vom Ölzug befahren wurden, für Rad- und Wanderrouten durch das Landesinnere Andalusiens. Die Vía Verde del Aceite verfügt über sechs Rastplätze mit Bänken, Tischen mit Bänken, Abfalleimern und Fahrradständern.
Der Weg Cabra-Los Pelaos beginnt an der Vía Verde del Aceite, verläuft unter einer Brücke parallel zu einem Weg und führt an der Fuente de los Frailes sowie an einem römischen Steinbruch vorbei.
Weitere Orte entdecken
Für weitere Ortsentdeckungen stehen die Seiten zu Pozoblanco, Hornachuelos, Montemayor, La Carlota, El Cañuelo, Fernán-Núñez, Aguilar De La Frontera und Cardeña bereit.
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