María: Wanderwege und regionale Kultur
Unterkünfte in María
Eine Fahrradroute im Naturpark Sierra María-Los Vélez beginnt bei Vélez-Blanco und endet in María. Unterschiedliche Streckenlängen, Gehzeiten und Wegformen lassen sich hier als getrennte Vergleichspunkte für die persönliche Planung lesen.
File:Catedral de Santa María, Sigüenza, España, 2015-12-28, DD 118-120 HDR.JPG
Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Wege
Der lineare Weg Pinar de la Alfahuara ist 8,295 km lang, dauert etwa 2 Stunden und 30 Minuten und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Der Pinar de la Alfahuara war früher ein Jagdrevier des Hauses Los Vélez und wurde durch Verordnungen geschützt, die König Philipp II. am 10. März 1591 erließ.
Der Weg La Umbría de la Virgen führt an einem schattigen Hang der Sierra María bergauf und bergab durch verschiedene Vegetationsformationen, die an die jeweilige Höhenlage angepasst sind. Dazu gehören Steineichen-, Wacholder- und Kiefernwälder. Der Weg Norte de la Dehesa führt in die Dehesa de la Alfahuara, einen alten und gut erhaltenen Mischwald aus Kiefern und Steineichen.
Die Dehesa de la Alfahuara war früher ein Jagdrevier des Marquesats Los Vélez, wodurch sie vor übermäßiger Nutzung bewahrt wurde. Der Botanische Garten Umbría de la Virgen gehört zum Andalusischen Netzwerk Botanischer Gärten in Naturräumen. Dort gibt es kurze, mittlere und lange Wege, auf denen Besucher eine große Vielfalt an Pflanzenarten kennenlernen können.
Der Weg La Umbría del Mahimón führt durch die Umbrías del Toril unterhalb der markanten Peña de San Blasco mit 1.742 m Höhe und der über 1.500 m hohen Umbría del Mahimón Chico; dabei bietet er ein weites Panorama nach Norden. Von María aus bietet sich außerdem ein Blick auf die zerklüfteten Felswände der Sierra María, deren Gipfel schneebedeckt sein können.
Der Wanderweg María–Barranco del Peral–Vélez-Blanco verläuft am Rand des Naturparks durch ungewöhnliche Landschaften. Unterwegs führt er an den Ruinen früher bewohnter Cortijos und an einem alten Steinbruch vorbei, der seit vielen Jahren nicht mehr betrieben wird.
Wege mit unterschiedlichen Etappen
Der Weg María–Barranco del Peral–Vélez-Blanco ist eine 10,50 km lange Durchquerung, dauert etwa 3 Stunden und 30 Minuten und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Der Weg María–Cortijo de Perentín–María ist dagegen ein 3,95 km langer Rundweg mit einer Dauer von etwa 45 Minuten und einem niedrigen Schwierigkeitsgrad.
Der Weg zur Einsiedelei Nuestra Señora de la Cabeza ist ein 4,60 km langer Rundweg, dauert etwa eine Stunde und hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad. Er führt zur Einsiedelei, zu ihrer klaren Quelle und durch die umliegende Landschaft. Der Rundweg von den Ruinen der Aduana zum Aussichtspunkt Punta del Moral und zurück ist 8,00 km lang, dauert etwa zwei Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad; außerdem führt er an einem alten Kalkofen vorbei.
Der Weg La Solana ist ein 5,00 km langer Rundweg von María, dauert etwa 45 Minuten, hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad und ist für das ganze Jahr ausgewiesen. Die Spanne von kurzen Rundwegen bis zur mehrstündigen Durchquerung bietet Ihnen eine klare Ordnung nach Dauer, Wegform und Schwierigkeitsgrad, ohne die verschiedenen Landschafts- und Kulturerlebnisse gleichzusetzen.
Kultur und Geschichte
Die Einsiedelei Nuestra Señora de la Cabeza gehört zu den Einsiedeleien von María, die vom späten 16. Jahrhundert bis in die ersten Jahrzehnte des 17. Jahrhunderts errichtet wurden. Die Kirche Nuestra Señora de la Encarnación in María stammt aus dem 16. Jahrhundert, besitzt ein einschiffiges Langhaus und eine Mudejar-Ausgestaltung. Die Casa de la Tercia stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Die Fiestas de la Virgen de la Cabeza in María umfassen am Samstag vor dem letzten Sonntag im April eine Prozession. Bei ihr wird das Bildnis vom Heiligtum zur Pfarrkirche gebracht. Am 15. August findet zu Ehren der Virgen de la Cabeza eine Romería zu ihrem Heiligtum statt, an der die Bevölkerung von María und großer Teile der Comarca Los Vélez teilnimmt.
Das Bildnis der Virgen de la Cabeza kehrt am ersten Sonntag im Juni zu seiner Einsiedelei zurück. Der Weg zur Einsiedelei und die damit verbundenen Festtage stehen damit in einem Kalender, der unterschiedliche Zeitpunkte im Frühjahr, Frühsommer und Sommer umfasst.
Weitere Orte
Santa María del Águila, Guazamara, Fernán Pérez, El Saltador Bajo, El Contador, El Hijate, Cuevas Del Almanzora und Laroya
Kulinarisches und lokale Traditionen
Zu den traditionellen Gerichten von María gehören Migas, Gachas, Ajo colorao, Ajo cabañi, Masa ralla, Gurullos und Tortas gachas con liebre. Zu den traditionellen Weihnachtssüßigkeiten zählen Alfajor, Mandel-Mantecados, Carrasca-Mantecados und Rollos de Pascua.
Tortas fritas werden in María traditionell zur Karnevalszeit aus Mehl und Hefe zubereitet, in reichlich Öl frittiert und heiß mit Schokolade gegessen. Hornazos werden traditionell während des Aufstiegs der Virgen de la Cabeza von María zu ihrer Einsiedelei Anfang Juni gegessen.
Auch die traditionelle Bauweise steht mit der Vorratshaltung in Verbindung: Häuser in María besitzen Öffnungen zu Kammern und Vorratsräumen, die sich zum Trocknen von Wurstwaren und anderen Lebensmitteln eignen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.