Zum Inhalt

Mokronog: Marktgeschichte, Kirchen und Wege

Unterkünfte in Mokronog

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Mokronog wird bereits 1279 als Marktort erwähnt. In diese Befestigung des Marktes war der Strelov turn von Anfang an eingebunden und diente sowohl Wohn- als auch Verteidigungszwecken. In seiner beschriebenen Form ist er einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Markt- oder Stadttürme Sloweniens. Damit beginnt die Ortsgeschichte nicht nur auf dem Papier, sondern an einem konkret erhaltenen Bauwerk.

File:Hrastovica, Mokronog - Trebelno - graščina Zagorica.jpg File:Hrastovica, Mokronog - Trebelno - graščina Zagorica.jpg Foto: Eleassar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Geografische Einordnung

Mokronog liegt im Mirna-Tal inmitten des Mokronog-Beckens. Dieses Becken öffnet sich im Nordwesten zur Mirna hin und prägt die geografische Einordnung des Ortes.

Geschichte

Auf dem Burghügel haben sich Teile der Umfassungsmauern der Burg Mokronog, ein Teil eines Turms, eine Renaissancebastion und Abschnitte eines Renaissanceflügels mit Arkadengängen erhalten. Die Burg Mokronog wurde erstmals 1256 erwähnt; ihr ursprünglicher Turm stammt wahrscheinlich bereits aus dem 12. Jahrhundert.

Im Gebiet Gorenji Mokronog verbinden sich die Fundstellen St. Peter, Vrajski breg und die Burg. Sie dokumentieren den Übergang von der spätantiken, romanisierten Zeit zum slawischen Frühmittelalter sowie die Entstehung einer feudalen Burg.

Kultur

Das Gebiet Žalostna gora in Mokronog ist als Kulturdenkmal ausgewiesen. Oberhalb von Mokronog liegt dort ein über Jahrhunderte entstandener Sakralbaukomplex, der durch Passionsmotive geprägt ist. Unterhalb der Kirche auf Žalostna gora befindet sich die Heilige Stiege aus dem Jahr 1767.

In Mokronog steht außerdem die Kirche St. Ägidius, ein Denkmal von lokaler Bedeutung. Der heutige spätbarock-klassizistische Bau wurde von 1822 bis 1824 errichtet; das Altarbild des heiligen Ägidius malte Matevž Langus im Jahr 1823.

Auch die Kirche St. Florijan ist ein Denkmal von lokaler Bedeutung. Ihr frühbarocker Bau wurde 1655 fertiggestellt. In der Kirche befinden sich Gemälde des frühbarocken Malers Hans Georg Gaigerfeld, der auch als Meister H. G. bekannt ist. Die Decke des Presbyteriums bemalte F. Jelovšek.

Weitere Zeugnisse liegen an unterschiedlichen Orten des Ortslebens: Im Innenbereich und auf dem Hof eines Gasthauses in Mokronog ist eine umfangreiche ethnologische Sammlung ausgestellt. In den Räumen der Grundschule Mokronog befindet sich eine Sammlung von 32 Bildern von Boris Kobe. Außerdem ist eine Replik von Hemas Schuh aus dem 15. Jahrhundert in einer Kirche in Mokronog ausgestellt.

Anzeige

Wege und Routen

Der Wanderweg „Vorančeva pot“ führt von Mokronog zur Pijana gora. Die einfache Strecke ist 15,6 km lang, die Rundstrecke über Škocjan 21,2 km.

Durch Mokronog führt auch der Emina-Pilgerweg. Er verläuft an der Kirche auf Žalostna gora vorbei und durch Stari trg weiter in Richtung Martinja vas pri Mokronogu. Im Gebiet von Mokronog ist der Weg mit weiß-gelben Wegmarkierungen und gelben Wegweisern gekennzeichnet.

Für das Radfahren beginnt die Route „Iz Mokronoga čez Trebelno“ auf dem Marktplatz in Mokronog.

Ortsleben

Bei der Messe in der Ortsmitte von Mokronog stellen Händler auf beiden Seiten der Regionalstraße entlang einer Strecke von etwa 400 Metern Verkaufsstände auf. Die Zahl der Stände liegt dabei zwischen 80 und 120.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele

Weitere Ziele: Hom, Roženpelj, Trebnje, Drečji Vrh, Dobrnič, Šentrupert, Blato.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trebnje.