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Sele entdecken: Wege, Kirchen und Franc Ksaver Meško

Unterkünfte in Sele

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sele verbindet Wegstrecken mit Kirchenkunst und der Erinnerung an Franc Ksaver Meško. Bei der Planung einer Reise nach Sele stehen damit Bewegung, sakrale Baukunst, Ortsgeschichte und eine jährlich wiederkehrende Tradition nebeneinander.

Wege

Der Meško-Weg beginnt und endet an der Kirche St. Rok in Sele. Er ist 14 km lang und eignet sich für Freizeitsportler zu Fuß und mit dem Fahrrad. Die Strecke verbindet Bewegung mit einem klar benannten Ausgangs- und Endpunkt, der zugleich auf eine der Kirchen des Ortes verweist.

Der Römerweg ist 10 km lang und dauert ungefähr vier Stunden. Für den Römerweg können Führungen über das Tourismusbüro der Stadtgemeinde Slovenj Gradec oder den Kulturverein Ksaver Meško Sele-Vrhe organisiert werden. Er führt am markierten römischen Gräberfeld Colatio vorbei und entlang der Siedlung Sele. So stehen bei dieser Route neben der Wegstrecke auch ein archäologisch bezeichnetes Feld und der Ortsbereich Sele im Verlauf.

Die beiden Wege unterscheiden sich durch ihre Länge und beim Römerweg zusätzlich durch die ungefähre Dauer. Beim Meško-Weg ist außerdem die Fortbewegung zu Fuß und mit dem Fahrrad benannt, während der Römerweg mit dem Gräberfeld Colatio, der Siedlung Sele und möglichen Führungen einen anderen inhaltlichen Rahmen hat.

Für eine Ferienwohnung in Sele stehen bei der Unterkunftsplanung drei unterschiedliche Angaben nebeneinander: Reisezeit, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen. Sie lassen sich getrennt von den Ortsmotiven Wege, Kirchen und Dorffest betrachten.

Weitere Ziele: Mislinja, Slovenj Gradec, Stari Trg.

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Kultur und Erinnerung

Im Pfarrhaus in Sele ist ein Gedenkraum für Franc Ksaver Meško eingerichtet. Sele wird als „Meškove Sele“ bezeichnet, weil Franc Ksaver Meško dort Pfarrer sowie Freund und Berater der Bevölkerung war. Die Erinnerung an ihn erscheint damit sowohl in einem benannten Raum als auch in der Bezeichnung des Ortes. Der Meško-Weg greift seinen Namen ebenfalls auf, ohne dass beide Formen der Erinnerung dasselbe sind.

Kirchen

Die Kirche St. Rok und Boštjan in Sele besitzt im sternrippengewölbten Presbyterium Fresken aus dem späten 16. Jahrhundert und barocke Ausstattung. Damit stehen in diesem Kirchenraum sowohl die Fresken mit ihrer zeitlichen Einordnung als auch das Gewölbe und die barocke Ausstattung im Mittelpunkt der Beschreibung.

Die Kirche sv. Miklavža in Sele wird erstmals im Jahr 1335 erwähnt. Auf einem Seitenaltar befindet sich eine Statue des heiligen Erasmus. Die beiden Kirchen bringen somit unterschiedliche konkrete Anhaltspunkte zusammen: Bei St. Rok und Boštjan sind Fresken, Presbyterium, Gewölbe und Ausstattung benannt, bei sv. Miklavža die erste Erwähnung und die Statue auf einem Seitenaltar.

Tradition

Für die zeitliche Planung ist der fest datierte St.-Rochus-Tag ein eigener Bezugspunkt. Der St.-Rochus-Tag wird in Sele jedes Jahr am 16. August als Dorffest gefeiert. Zum St.-Rochus-Tag kommen viele Pilger aus der näheren und weiteren Umgebung. Viele Pilger reisen mit dem Auto an und gehen den letzten kurzen Abschnitt zur Kirche zu Fuß. Datum, Festform, Herkunftsbereich der Pilger und der beschriebene letzte Abschnitt prägen diesen wiederkehrenden Termin.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Slovenj Gradec.