Ferienwohnung in Trstín – Kirchen, Kalvarienberg und Kleine Karpaten
Unterkünfte in Trstín
Trstín liegt am östlichen Fuß der Kleinen Karpaten. Der Ort entstand an einer historischen Handelsstraße durch die Kleinen Karpaten, die von Böhmen nach Ungarn führte.
Geografische Einordnung
Nordöstlich von Trstín am Fuß der Kleinen Karpaten liegt die Trstínska kalvária. Sie ist eine der wenigen zwischen den Weltkriegen entstandenen Kalvarienberg-Anlagen in der Slowakei. Die Anlage umfasst vierzehn Kreuzwegstationen in Form von Stelen mit Reliefs. Sie sind kreisförmig um eine sechsgliedrige Kreuzigungsgruppe angeordnet. Die Zahl der Stationen, ihre Ausführung als Stelen und die zentrale Kreuzigungsgruppe beschreiben gemeinsam die bauliche Ordnung der Anlage.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Trstín wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. In der Kirche befindet sich eine Krypta der Familien Pongrác und Motešický, die als Patrone der Kirche gelten. Bauzeit und Krypta verbinden sich damit in der überlieferten Ausstattung desselben Kirchenbaus.
Ebenfalls in der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Barockschloss in Trstín erbaut. Vom ehemaligen englischen Park des Schlosses sind mehrere Platanen, Birken und Ahornbäume erhalten. Die erhaltenen Bäume verweisen dabei ausdrücklich auf den früheren Parkbestand und nicht auf eine heute vollständig bestehende Parkanlage.
Das Renaissance-Herrenhaus in Trstín ist ein befestigter Herrensitz, der sowohl wirtschaftliche als auch verteidigungsbezogene Funktionen erfüllte. Sein Bau wird der Familie Motešický zugeschrieben. Eine Kartusche am Schornstein datiert den Bau des Renaissance-Herrenhauses auf den 5. August 1685 und seine Rekonstruktion auf den 15. August 1792. Die beiden Datumsangaben beziehen sich auf Bau und Rekonstruktion desselben Renaissance-Herrenhauses.
Auch Technikgeschichte gehört zum Ortsbild: In Trstín befindet sich eine Dampflokomotive des Typs Orenstein und Koppel 7260/1915. Die Lokomotive wurde auf Baufeldbahnen eingesetzt und später auch von Zuckerfabriken genutzt. Ihr Standort in Trstín und die genannten früheren Einsatzbereiche gehören zu ihrer technischen und historischen Einordnung.
Am Hájiček wurde die Backsteinkirche der Sieben Schmerzen Mariens etwa in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet; sie gehört zur Wallfahrtsstätte Hájiček. Dort findet jedes Jahr am Sonntag um den 15. August eine Wallfahrt zum Fest Mariä Himmelfahrt statt. Der Gedenkraum Ambroziánum ist öffentlich zugänglich. Die Schlüssel sind im Gemeindeamt von Trstín oder im Pfarramt erhältlich. Die Wallfahrt, der Gedenkraum und die Schlüsselregelung sind damit innerhalb der Wallfahrtsstätte Hájiček verortet.
Natur und Wege
Die Vodná priepasť liegt direkt im Steinbruch von Trstín. Den Boden der Eingangsspalte füllt ein unterirdischer See von 10 Metern Länge und 3 Metern Tiefe. Der Eingang zur Vodná priepasť wurde bei späteren Abbauarbeiten vergittert und zugeschüttet.
Der Lehrpfad Náučný chodník Hájiček umfasst 1,36 Kilometer befestigten oder allgemein als Weg ausgewiesenen Pfad sowie 0,93 Kilometer unbefestigten Weg. Die Streckenangabe unterscheidet dabei ausdrücklich zwischen dem befestigten beziehungsweise als Weg ausgewiesenen Abschnitt und dem unbefestigten Teil.
Weitere Orte
Weitere Orte: Veľká Paka, Trnava.
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