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Ferienwohnung in Moravský Svätý Ján – Kultur und Natur an der March

Unterkünfte in Moravský Svätý Ján

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Moravský Svätý Ján führt von der Geschichte der Habaner zu Bauwerken aus Barock, Klassizismus und Jugendstil und bis an die March mit ihrem Altarm und ihren Uferbeständen. Der Ort ist außerdem Endpunkt des EuroVelo 13 in der Slowakei und des Lehrpfads Náučný chodník Nivou Moravy Devín–Moravský Svätý Ján.

File:Stream gauge, Moravský Svätý Ján.jpg File:Stream gauge, Moravský Svätý Ján.jpg Foto: Herzi Pinki via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur

Die Ankunft der Habaner aus Mähren in Moravský Svätý Ján wird nach schriftlicher Überlieferung auf die Jahre 1540 bis 1550 datiert. Ihre Geschichte ist mit dem Habánsky dvor verbunden. Der Hof hat die Form eines quadratischen Hofes mit drei Einfahrten und einer kleinen Kapelle in der Mitte. An der Vorderseite des Kapellenturms stehen die Jahreszahlen 1839 und 1994. Jedes Jahr im September finden auf dem Gelände des Habánsky dvor die traditionellen Habán-Hody statt.

Ein weiterer Sakralbau befindet sich im Ortsteil Salaš: Die Kapelle Panny Márie Sedembolestnej ist ein achteckiger Bau. Im Ortskern steht die römisch-katholische klassizistische Kirche des heiligen Johannes des Täufers. Sie wurde von 1840 bis 1851 an der Stelle einer älteren barocken Kirche errichtet.

Zum historischen Baubestand gehört auch das Kaštieľ in Moravský Svätý Ján. Ursprünglich handelt es sich um einen barocken Bau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das heutige Bauwerk ist dreigeschossig und rechteckig; seine Fassade ist im Jugendstil gestaltet. Ergänzt wird das kulturelle Angebot durch KC JÁNY, ein Kultur- und Gemeinschaftszentrum unter dem Kulturhaus. Dort befinden sich eine Bibliothek, eine Galerie und Räume für gemeinschaftliche Aktivitäten.

Natur

Das nationale Naturreservat Čeker–Čertová studňa liegt im Katastergebiet von Moravský Svätý Ján. Es schützt natürliche Lebensgemeinschaften eines Altarmes der March sowie Uferbestände. Die March begleitet auch den EuroVelo-13-Abschnitt nach Moravský Svätý Ján in engem Kontakt mit der Tier- und Pflanzenwelt. Der Fluss gilt dabei als Paradies für Wasservögel.

Geografische Einordnung

Eine feste Brücke über die March verbindet Moravský Svätý Ján mit Hohenau. Sie ersetzte im Jahr 2005 eine Pontonbrücke, die dort seit 1994 bestanden hatte. Diese Verbindung ist ein markanter Bestandteil der örtlichen Geschichte und der geografischen Einordnung des Ortes.

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Der slowakische Abschnitt des EuroVelo 13 ist 90 Kilometer lang. Er beginnt in Bratislava an der österreichischen Grenze, verläuft entlang der Grenze zu Tschechien und endet in Moravský Svätý Ján. Der Abschnitt nach Moravský Svätý Ján weist praktisch keine Steigungen auf. Er führt über Asphaltstraßen unterschiedlicher Qualität, meist mit wenig oder keinem Autoverkehr.

Der Náučný chodník Nivou Moravy Devín–Moravský Svätý Ján ist ein selbstbedienter, linearer, in beide Richtungen begehbarer und ganzjähriger Radlehrpfad. Sein Schwerpunkt liegt auf Naturkunde, Kulturgeschichte und Naturschutz; er endet in Moravský Svätý Ján.

Weitere Orte

Weitere Orte: Sobotište, Senitz, Šajdíkove Humence, Kúty, Smolinské, Osuské, Šaštín-Stráže, Plavecký Peter.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Senica.

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