Ferienwohnung in Koplotovce – Thermalquelle, Natur und Geschichte
Unterkünfte in Koplotovce
Koplotovce liegt auf den linksufrigen Flussterrassen des Váh, die an die Südabhänge des Považský Inovec angrenzen. Im nördlichen Teil des Ortes wachsen wärmeliebende Eichenwälder. In Koplotovce gibt es eine schwefel- und gipshaltige Thermalquelle.
Natur
Im Katastergebiet von Koplotovce kommen geschützte Orchideen, der Sommer-Adonis (Adonis aestivalis) und der prioritäre Lebensraum europäischen Interesses *6210/Tr1.1* vor. Bei Koplotovce wurde die Brut des Bienenfressers in einer typischen sandigen Abbruchkante dokumentiert. Nach dem Abzug der Bienenfresser wurden in Koplotovce 20 bewohnte Brutröhren gezählt.
Wasser und Radwege
Das Angelgewässer Štrkovisko Koplotovce bei der Gemeinde Koplotovce umfasst vier Kiesgruben mit einer Gesamtwasserfläche von 2,9 ha. Für den Radverkehr umfasst das Projekt Leopoldov–Červeník–Madunice–Koplotovce–Drahovce einen 0,720 km langen Radwegabschnitt im Katastergebiet von Koplotovce. Das Radwegeprojekt verbindet Madunice und Koplotovce mit einer Brücke über den Váh zwischen den beiden Katastergebieten. Die Streckenangaben unterscheiden dabei den kurzen Abschnitt im Katastergebiet von Koplotovce von der Verbindung über den Váh zwischen Madunice und Koplotovce. Außerdem wurde ein insgesamt 5,7 km langer Radweg entlang des Váh im Jahr 2010 in Richtung Koplotovce verlängert.
Thermalwasser
Zum Areal der Sedavá fontána gehört ein Buffet mit Erfrischungsangebot. Die Sedavá fontána nutzt örtliches Thermalwasser mit einer Temperatur von 25 °C. Das Bad Sedavá fontána in Koplotovce ist seit dem 1. Juni 2019 in Betrieb.
Kultur
Die barocke Kirche Mariä Heimsuchung in Koplotovce wurde 1734 erbaut. Sie besitzt einen Rokoko-Hochaltar aus dem späten 18. Jahrhundert, der ein Gemälde der Heimsuchung Mariens von F. Werner enthält. In der Filialkirche Mariä Heimsuchung in Koplotovce finden sonntagmorgens und mittwochs abends Gottesdienste statt.
Das Kaštieľ Kaplath, eine ursprüngliche Renaissancefestung, bewahrt Befestigungsanlagen an der Südseite, ein steinernes Portal und zwei charakteristische runde Bastionen. Auch die ältere Ortsgeschichte ist durch konkrete Funde greifbar: Koplotovce wurde erstmals 1113 in der Zoborer Urkunde erwähnt. 1989 wurde am Fundplatz Za gedru in Koplotovce ein neolithisches Fragment eines Steinkerns geborgen. Bei Gartenarbeiten wurde 1999 außerdem eine römische Münze gefunden, die zwischen 378 und 383 geprägt wurde.
Mit der regionalen Kulturgeschichte sind Eduard und Ambruš Kochanovskí verbunden, die mit dem Dichter Ján Hollý befreundet waren. Im nahen Hlohovec zeigt das Heimatmuseum eine Garnitur Jagdmöbel aus dem Gut Koplotov. In seiner archäologischen Ausstellung präsentiert das Museum Funde aus Hlohovec und Umgebung aus der Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit sowie aus der römischen und slawischen Siedlungszeit.
Die Spuren reichen dabei von erhaltenen Bauformen über kirchliche Kunst bis zu einzelnen Funden aus verschiedenen Epochen. Ergänzt wird dieses Bild durch persönliche Beziehungen zur Literatur und durch das Museum im nahen Hlohovec, das regionale Geschichte in mehreren zeitlichen Schichten zeigt.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Tekolďany, Kľačany, Jalšové, Šulekovo, Sasinkovo, Freistadt, Dvorníky, Madunice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Hlohovec.