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Ferienwohnung in Trhová Hradská: Flusslandschaft und Kultur

Unterkünfte in Trhová Hradská

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Trhová Hradská fließt der Malý Dunaj durch den Ort. Zwischen geschützten Auwäldern, historischen Sakralbauten und lebendigen lokalen Traditionen entsteht ein facettenreiches Ortsbild, das Natur- und Kulturthemen eng nebeneinander zeigt.

File:930 13 Trhová Hradská, Slovakia - panoramio - Laci30 (1).jpg File:930 13 Trhová Hradská, Slovakia - panoramio - Laci30 (1).jpg Foto: Laci30 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Natur und Wasser

Ein Teil des Katastergebiets von Trhová Hradská liegt im Nationalen Naturreservat Klátovské rameno. In diesem Bereich gilt die fünfte Schutzstufe; in der 100 Meter breiten Schutzzone gilt die dritte Schutzstufe. Das Reservat umfasst 306,4 Hektar und schützt Auwälder, Lebensräume stehender Gewässer sowie Niederungs- und Bergwiesen.

Am Klátovské rameno kommen seltene und geschützte Arten vor. Dazu zählen die Rotbauchunke, der Fischotter, der Höckerschwan, der Graureiher, das Blässhuhn und der Weißstorch. Das Klátovské rameno verläuft durch das Katastergebiet von Trhová Hradská.

Kultur und Ortsgeschichte

Im Zentrum von Trhová Hradská steht die Kirche des heiligen Antonius von Padua in einem gepflegten Kirchengarten. Die Kirche wurde 1757 im Barockstil umgebaut und 1905–1906 erneut umgebaut. Ihr Grundriss hat die Form eines griechischen Kreuzes, der Innenraum ist im Jugendstil gestaltet und die Außenelemente sind überwiegend neoromanisch. Im Gelände der römisch-katholischen Kirche befindet sich außerdem eine Lourdesgrotte.

Mehrere kleinere Denkmäler ergänzen das historische Bild. Vor der Kirche steht eine Sandstein-Pietà aus dem Jahr 1883, im Kirchengarten eine Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1846. Eine Wegkreuz- oder Straßenstatue des heiligen Florian von A. Brandl stammt aus dem Jahr 1873. Neben der Straße nach Topoľníky steht eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk aus dem Jahr 1739.

Das Denkmal für Lajos Kossuth wurde 1994 errichtet. Kossuth besuchte Trhová Hradská im Jahr 1848, als er dort Soldaten anwarb.

Die Straßenstatue des heiligen Vendel wurde 1863 geschaffen und ist als erhaltenes, gut gepflegtes lokales Denkmal eingestuft. Sie steht an der Kreuzung an der Hauptstraße in Richtung Nyárasd, an der die Straße nach Nádszeg abzweigt. Ein geschnitzter hölzerner Gedenkpfeiler für den örtlichen Chor Vásárúti Dalárda stammt aus dem Jahr 2013.

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Auch die Ortsgeschichte ist mit Märkten und Vereinen verbunden. Die Viehmärkte des 19. Jahrhunderts waren in der weiteren Umgebung weithin bekannt. Vásárút erhielt 1752 den Titel „roľnícke mesto“ und das Recht, Jahrmärkte abzuhalten. Der erste örtliche Feuerwehrverband wurde 1892 mit 30 Mitgliedern gegründet; das Feuerwehrhaus wurde 1960 im Zentrum von Trhová Hradská errichtet. In der Zwischenkriegszeit war dort außerdem eine Blaskapelle tätig.

Musik und Feste

Die Vásárúti Dalárda wurde im Januar 2007 gegründet. Der örtliche Chor pflegt Volkslieder, die von früheren Generationen in der Region Csallóköz überliefert wurden. Durchschnittlich tritt die Vásárúti Dalárda bei etwa 25 Veranstaltungen pro Jahr auf. Traditionell ist sie beim örtlichen Strudelfestival zu hören; außerdem tritt sie beim Adventskonzert in der Kirche des Ortes auf.

Radwege

Trhová Hradská ist in zwei beschriebene Radwegverbindungen eingebunden. Der 14 Kilometer lange Hauptweg IX führt über Kútniky, Dunajský Klátov, Trhová Hradská, Horné Mýto und Ohrady Ostrov (Kürti sziget). Der markierte, ebene Radweg IX/4 verbindet Trhová Hradská mit Horné Mýto (Klátovské rameno). Er verläuft über eine 2,1 Kilometer lange Asphaltbetonstrecke und ist für alle Fahrradtypen geeignet.

Weitere Ortsseiten finden Sie bei Michal Na Ostrove, Sap, Kľúčovec, Kútniky, Rohovce, Kyselica, Jurová und Kostolné Kračany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Dunajská Streda.

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