Malé Dvorníky: Kultur und Radwege entdecken
Unterkünfte in Malé Dvorníky
Kultur und Radwege geben Malé Dvorníky ein markantes Profil. Zwischen Kápolnadomb, sakralen Bauwerken, historischen Zeugnissen und ländlichen Strecken entfaltet sich ein Ort, dessen Besonderheiten sich in verschiedenen Etappen entdecken lassen.
Radwege
Die Radroute Dunajská Streda–Malé Dvorníky–Dunajský Klátov verläuft über einen Radweg und einen Waldweg. Eine zweite Radroute führt von Dunajská Streda über Malé Dvorníky, Veľké Dvorníky, Ohrady und Trhová Hradská nach Topoľníky. Auf dieser Strecke wechseln sich ein Radweg, ein Waldweg und eine asphaltierte Straße ab. Beide Routen verbinden Malé Dvorníky mit mehreren Orten und unterscheiden sich durch ihre jeweiligen Wegoberflächen.
Kápolnadomb
Die Erhebung Kápolnadomb ist ein bis heute bestehender Erdwall und gilt als Überrest des Rings. Auf der Erhebung befinden sich der Gemeindefriedhof, eine Kirche und eine Kapelle. Malé Dvorníky liegt außerdem in der Nähe des Klátov-Arms.
Kultur und Geschichte
Die römisch-katholische Heilig-Dreifaltigkeitskirche ist auf Kápolnadomb als örtliches Denkmalobjekt verzeichnet und nicht im Zentralverzeichnis des slowakischen Denkmalfonds eingetragen. Im Jahr 1955 wurde sie zu einer einschiffigen Kirche mit halbrundem Presbyterium umgebaut. Auf dem Friedhof nahe der Kirche befindet sich die Lourdesgrotte mit polychromen Statuen der Jungfrau Maria und der heiligen Bernadette.
Zur historischen Ausstattung der Sakralbauten gehört die Dreifaltigkeitskapelle. Sie wurde 1735 zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit vom damaligen Bratislavaer Bischof Štefan Bakó geweiht. Aus ihrer ursprünglichen Ausstattung ist bis heute nur ein barockes Bild der Heiligen Dreifaltigkeit erhalten, das Teil des Altars war. Das Hauptkreuz des Friedhofs stammt aus dem Jahr 1730.
Am nördlichen Rand von Malé Dvorníky liegt die Kalvária auf einer kleinen Anhöhe nahe der Dreifaltigkeitskapelle aus dem späten 19. Jahrhundert. Sie besteht aus drei Kreuzen mit den Gekreuzigten auf separaten Sockeln in Form steinerner Hügel. Vor 1978 wurde die Kalvária in die Filiale Malé Dvorníky versetzt und steht dort bis heute.
Auch weltliche Bauwerke ergänzen das Ortsbild. Die Kúria in der Malá ulica stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und wurde 2013 restauriert. Im Zentrum von Malé Dvorníky steht die Statue des Siegreichen Christus, die 1877 errichtet wurde.
Dorfleben
Ein fester Termin im Jahreslauf ist das Dorffest: In Malé Dvorníky findet es jedes Jahr am ersten Sonntag nach Pfingsten statt. In unmittelbarer Nähe des Gemeindehauses befindet sich zudem ein ungewöhnlicher Rastplatz mit einem Schilfdach.
Unterkunftsplanung
Für die Unterkunftsplanung lassen sich bei einer Ferienwohnung in Malé Dvorníky persönliche Prioritäten festlegen. Dazu gehören etwa die gewünschte Aufenthaltsdauer, die bevorzugte Raumaufteilung und die Frage, welchen Stellenwert eine eigene Küche hat. Ebenso können Reisende abwägen, welche Angebotsbedingungen zu ihrem eigenen Plan passen. Diese Kriterien machen keine Aussage über Lage, Ausstattung, Verfügbarkeit oder Preise eines konkreten Angebots.
Weitere Orte
Jurová, Kyselica, Hviezdoslavov, Nový Život, Orechová Potôň, Michal Na Ostrove, Šamorín, Dunajský Klátov
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Dunajská Streda.