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Ferienwohnung in Ostratice: Geschichte, Mühle und Blasmusik

Unterkünfte in Ostratice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ostratice verbindet eine Lösshügellandschaft mit markanten Spuren der Ortsgeschichte, einer erhaltenen Elektromühle und einer bis heute gepflegten Blasmusiktradition. Der Ort liegt inmitten der Nitrianska sprašová pahorkatina, einer Lösshügellandschaft, auf der linken Aue der Bebrava. Zugleich ist Ostratice für Obstbau bekannt: Angebaut werden insbesondere Äpfel sowie Obstgehölze beziehungsweise Obstpflanzgut.

File:Ostratice - kostol.jpg File:Ostratice - kostol.jpg Foto: Mutichou via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Geschichte

Die Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück. Veľké Ostratice bestanden bereits im 12. Jahrhundert und werden 1193 unter dem Namen Strece erwähnt. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten von Ostratice gehört eine 1936 errichtete Büste des Nationalgesinnten, Schriftstellers, Lehrers und Priesters Jozef Kompánek. Er war von 1872 bis 1917 als Publizist, Historiker und nationaler Erwecker in Veľké Ostratice tätig. Eine 1928 errichtete Statue der Heiligen Dreifaltigkeit steht ebenfalls in Veľké Ostratice; bislang wurde sie nicht in das Verzeichnis der Kulturdenkmäler aufgenommen.

Weitere Zeugnisse der Besitzgeschichte sind eine Steintafel aus dem Jahr 1617 und ein Grabstein bei der Kirche der Heiligen Peter und Paul. Die Steintafel wird in Ostratice als Zeugnis des Besitzes der Familie Šándorovci genannt. Auch der Grabstein bei der Kirche der Heiligen Peter und Paul wird als Zeugnis des Besitzes dieser Familie genannt. Beide Hinweise bewahren ihre jeweils überlieferte Einordnung, ohne darüber hinausgehende Aussagen zu treffen.

Kultur

Eine besondere Rolle nimmt die Kirche in Veľké Ostratice ein. Das römisch-katholische Gotteshaus stammt aus dem Jahr 1737 und ist heute den Heiligen Peter und Paul geweiht. Die Pfarrei und die Kirche bestanden wahrscheinlich bereits vor 1332. Die frühere Kirche war dem heiligen Oswald geweiht. Heute besitzt die Kirche einen relativ großen quadratischen Chor und einen zweigeschossigen Anbau an der Südseite. So liegen an einem Ort mehrere zeitliche Ebenen kirchlicher Geschichte nebeneinander: die wahrscheinlichen Anfänge vor 1332, die frühere Widmung an den heiligen Oswald und die heutige Gestalt mit dem Gotteshaus von 1737.

Handwerk und Ortsbild

Die Elektromühle in Veľké Ostratice wurde 1934 von den aus Ostratice stammenden Gustáv und Jozef Oláhovci erbaut. Sie war die erste Elektromühle in der näheren Umgebung und knüpfte an ein älteres Netz von Wassermühlen an. Das vollständig erhaltene, dreigeschossige längliche Gebäude mit Satteldach bewahrt bis heute einen großen Teil seiner ursprünglichen Innenausstattung. Die Elektromühle steht in der dörflichen Straßenbebauung und gehört damit zugleich zur technischen und baulichen Überlieferung des Ortes.

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Blasmusik

Auch die Musikgeschichte ist in Ostratice präsent. Die Blasmusik in den ehemaligen Veľké Ostratice wurde auf Initiative des Senators Ján Podoba und des örtlichen Pfarrverwalters Jozef Kompánek gegründet. Die Blasmusik Ostratičanka war auch während des Zweiten Weltkriegs aktiv und besteht bis heute ohne Unterbrechung. Im Gemeindegebiet von Ostratice wird seit dem Ende der 1980er-Jahre das Festival der Blasmusik Ostratice veranstaltet. Es findet im Gemeindepark statt und präsentiert regionale Blaskapellen sowie einen Gastmusiker.

Weitere Orte

Weitere Ortsseiten: Partizánske, Malé Uherce, Kolačno, Žabokreky Nad Nitrou, Veľké Uherce, Turčianky, Malé Kršteňany, Krásno.

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