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Stará Turá: Ferienwohnung zwischen Wanderwegen und Kultur

Unterkünfte in Stará Turá

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stará Turá verbindet konkrete Wandererlebnisse mit einer bemerkenswerten Kultur- und Ortsgeschichte. Ein gelb markierter Wanderweg führt vom Bahnhof Stará Turá in etwa 3,5 Stunden zur Holubyho chata auf der Veľká Javorina. Der Bahnhof dient weiterhin als Eisenbahnhaltestelle und bildet damit zugleich einen markanten Ausgangspunkt für diesen Weg.

Wandern und Natur

Eine eigene Route ist der Lehrpfad Drgoňova–Durcova dolina. Er ist 4,9 km lang, weist 100 m Höhenunterschied auf, dauert etwa 1,5 Stunden und hat vier Stationen. Der Lehrpfad ist eine leichte Route mit vier Informationstafeln und auch für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Damit stehen innerhalb des Orts zwei unterschiedlich angelegte Wege nebeneinander: der gelb markierte, etwa 3,5 Stunden dauernde Weg zur Holubyho chata auf der Veľká Javorina und der Lehrpfad mit seinem überschaubaren Verlauf durch die Drgoňova–Durcova dolina.

Zum Naturraum von Stará Turá gehört das Schutzgebiet Pavúkov jarok. Es umfasst 22,49 ha, gehört zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 und unterliegt der vierten Schutzstufe. Im Schutzgebiet werden Auenwiesen und relativ gut erhaltene Ufergehölze mit reichen Populationen von Maculinea-Schmetterlingen geschützt.

Kultur und Geschichte

Zu den markanten Bauwerken zählt der Stará veža, auch Husitská genannt. Er ist das älteste erhaltene Bauwerk in Stará Turá und ein dreigeschossiger steinerner Turm. Vermutlich wurde 1624 ein Turm an die Kirche in Stará Turá angebaut. Die Toleranz-evangelische Kirche verbindet klassizistische Elemente mit einem barocken Einschlag und besitzt auf drei Seiten Emporen. In ihr befindet sich außerdem eine 1873 gefertigte Orgel, die als geschütztes Denkmal gilt.

Die Kalvarie von Stará Turá befindet sich auf dem römisch-katholischen Friedhof Drahý. Ihr Zugangsweg ist von vierzehn Kreuzwegstationen gesäumt. Im Kalvarienberg-Komplex von Stará Turá steht die Kapelle des Heiligen Kreuzes, ein neugotischer Bau mit halbrundem Abschluss.

Mehrere Museen vertiefen die Geschichte des Ortes aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Stadtmuseum Stará Turá zeigt Fossilien, Überreste quartärer Säugetiere sowie archäologische Funde aus der Stein- und Bronzezeit. Sein ethnografischer Teil befasst sich mit der Entwicklung von Handwerk, Zünften, Handel und Gewerben in Stará Turá. Das Museum der Roy-Schwestern widmet sich der Literatur- und Musikwissenschaft sowie dem sozialen und geistlichen Wirken von Mária und Kristína Royová. Besuche dieses Museums können nach vorheriger telefonischer oder E-Mail-Vereinbarung organisiert werden.

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Auch die Eisenbahngeschichte ist in Stará Turá präsent. Das Eisenbahnmuseum umfasst eine Ausstellung zur Eisenbahnstrecke Veselí nad Moravou–Nové Mesto nad Váhom und zu den umliegenden Nebenstrecken. Besucher können dort einen Morseapparat ausprobieren, alte Fahrpläne ansehen und mehr über den Eisenbahnbetrieb vergangener Jahrzehnte erfahren.

Traditionen und lokale Geschichte

Die Handwerksmärkte und Veranstaltungen in Stará Turá sind zu einer Tradition geworden. Das Kulturhaus Javorina organisiert jedes Jahr vier Handwerksveranstaltungen: eine im Frühling, eine im Sommer, eine im Herbst und eine im Winter.

Eine besondere Verbindung zur slowakischen Bryndza-Geschichte führt nach Detva. Der aus Stará Turá stammende Metzger und Händler Ján Vagač gründete dort 1787 die erste gewerbliche Bryndzerei der Slowakei. Nach örtlicher Überlieferung stammten die ersten Bryndza-Hersteller in der Slowakei aus Stará Turá.

Weitere Orte

Weitere Orte, die Sie von hier aus aufrufen können: Hrachovište, Moravské Lieskové, Považany, Nove Mesto Nad Vahom, Brunovce, Dolné Srnie, Vaďovce, Čachtice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nové Mesto Nad Váhom.

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