Vitanová: Natur, Kultur und Wintersport entdecken
Unterkünfte in Vitanova
Vitanová setzt einen klaren Akzent im Wintersport. Für Ski Vitanová werden 4,25 Kilometer Skipisten genannt. Der Sessellift Vitanová–Vrchdolinka ist mit 965 Metern Länge, einem Höhenunterschied von 243 Metern und einer Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde angegeben.
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Foto: Michal Gorski via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Natur
Durch Vitanová fließt die Oravica. Der Fluss ist ein Nebenfluss der Orava und gehört zum Ramsar-Gebiet „Rieka Orava a jej prítoky“. Sein Wasserlauf ist mit Wasseramseln, Eisvögeln und Fischottern verbunden. Im südlichen Teil des Katastergebiets von Vitanová, in der Tichá dolina, erstreckt sich das Gebiet des Tatranský národný park mit der dritten Stufe des Gebietsschutzes.
Im zum Tatranský národný park gehörenden Gebiet im Katastergebiet von Vitanová liegt außerdem das nationale Naturreservat NPR Osobitá mit der fünften Stufe des Gebietsschutzes. Südlich von Vitanová befindet sich die Juráňova dolina am Zusammenfluss des Bobrovecký potok mit der Oravica. Sie wird als leichter Spaziergang durch eine Schlucht mit schönen Ausblicken beschrieben.
In Oravice, 8 Kilometer von Vitanová entfernt, gibt es ganzjährig geöffnete Thermalbäder. Auch Wanderwege in der Nähe von Oravice gehören zu den Möglichkeiten zum Wandern in der Natur, die Vitanová und seine Umgebung bieten.
Kultur und Geschichte
Die dokumentierte Gründung der Siedlung Vitanová geht auf das Jahr 1552 zurück. Damals wurden auf einer gerodeten Fläche namens „paszeky Vitanova“ eine neue Siedlung und ein Šoltýstvo gegründet.
Zu den örtlichen Kulturdenkmalen gehört die 1770 entstandene Säule des heiligen Rochus. Die Säule ist eine volkstümliche Steinmetzarbeit im rustikalen Barockstil und ein nationales Kulturdenkmal. Auf dem unteren Friedhof von Vitanová steht das Grabkreuz am Grab des ehemaligen Ortsrichters Vojtašák. Es stammt aus dem Jahr 1851 und trägt Reliefs des heiligen Martin, des heiligen Andreas und eines unbekannten Heiligen.
Die römisch-katholische Pfarrkirche des Heiligsten Herzens Jesu in Vitanová wurde 1932 feierlich eröffnet. Ihre Altäre stammen vom Meister Dlugopolský aus Trenčín. Ein erhaltenes Blockhaus besteht aus mächtigen Balken und bewahrt seine ursprünglichen Öffnungen sowie ein hölzernes Portal mit rundbogigem Eingang.
Die Vitanovská heligónka wird in Vitanová als eine der bedeutenden kulturellen und sportlichen Veranstaltungen genannt.
Wege und Verbindungen
Im bebauten Gebiet von Vitanová sind Radwege entlang bestehender Ortsstraßen in Richtung der Nachbargemeinden und der Erholungszone Oravice vorgesehen. Außerhalb führen sie über bestehende Feldwege als Zweirichtungsrouten weiter.
So stehen in Vitanová unterschiedliche Formen der Ortsentdeckung nebeneinander: die Oravica mit ihren landschaftlichen und geschützten Bezügen, historische Bau- und Erinnerungsorte, Wege in der Natur sowie die genannten Rad- und Wintersportverbindungen.
Für die weitere Ortsauswahl im selben übergeordneten Gebiet finden Sie außerdem Oravsky Biely Potok, Habovka, Nižná, Trstená, Podbiel, Tvrdosin und Suchá Hora.
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