Ferienwohnung in Stankovany – Šíp, Podšíp und Mineralquellen
Unterkünfte in Stankovany
Der Šíp ist der höchste Gipfel der Šípska Fatra und prägt die Naturerlebnisse rund um Stankovany. Sein Aufstieg führt zu Ausblicken, einem Grat mit Felsformationen, Bergwiesen und erhaltenem Wald. Das 302 Hektar große Gebiet des Šíp ist wegen seltener Pflanzen- und Tierarten als nationales Naturreservat ausgewiesen.
File:Stankovany, Slovakia - small railway stops - 2024.jpg
Foto: Patrik Kunec via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Natur und Wege
Die Wanderung auf den Šíp ist mittelschwer. Steile Abschnitte sind für kleine Kinder ungeeignet, ansonsten ist die Tour für Kinder geeignet. Eine Rundwanderung auf den Šíp ab Stankovany ist 11,1 Kilometer lang, umfasst jeweils 775 Höhenmeter im Auf- und Abstieg und dauert 4,25 Stunden.
Ein fester Termin im Jahreslauf ist die Besteigung des Šíp am letzten Sonntag im April. In Podšíp gehören dabei Volksmusik, Fassbier oder Kofola sowie Gulasch zum Programm. Wer eine längere Strecke mit dem Fahrrad betrachtet, findet eine Route von Stankovany über Ľubochňa in das Ľubochnianska-Tal: Sie ist bis zu 29 Kilometer je Richtung lang, weist 180 Meter Höhenunterschied auf und verläuft auf Asphalt, bevor sie auf den letzten Kilometern in einen Feldweg übergeht.
Kultur
Podšíp wurde 1991 als Denkmalzone ausgewiesen. Erhalten sind dort sechs Häuser mit Wirtschaftsgebäuden, die in traditioneller Blockbauweise aus Rund- oder behauenen Balken errichtet wurden. Von Stankovany aus ist Podšíp über eine blau markierte Radroute und einen grün markierten Wanderweg erreichbar. Ein grün markierter Wanderweg von Stankovany nach Podšíp führt an der Kapelle der Sieben Schmerzen Mariens vorbei. Podšíp ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und für motorisierte Besucher nicht zugänglich.
Die Kapelle der Sieben Schmerzen Mariens wurde 1832 aus Dankbarkeit für das Überleben einer Choleraepidemie in der Gemeinde errichtet. In Stankovany erinnert außerdem die Kirche des Heiligsten Herzens Jesu an unterschiedliche Epochen und Gestaltungselemente: Der historisierende neugotische Bau entstand in den Jahren 1898 bis 1901 und besitzt zwanzig moderne Glasfenster von Ladislav Záborský. Der kreuzförmige Grundriss wird durch angebaute Kapellen ergänzt; der Turm ist 38 Meter hoch und trägt ein pyramidenförmiges Dach. Im Inneren befinden sich ein Altar, Statuen und ein Kreuzweg aus der Tiroler Schnitzwerkstatt von Ferdinand Stuflesser.
Die Stankovská izba ist ein kleines Gemeindemuseum mit alten Arbeitsgeräten, Möbeln und Haushaltsgegenständen. Besucher sind dort willkommen; ihren Besuch sollen sie beim Gemeindeamt ankündigen.
Quellen und Mineralwasser
Westlich von Stankovany liegt die Quelle Mädokýš pod lesom etwa 2 Kilometer entfernt. Sie ist zu Fuß über einen Waldweg erreichbar, mit einem kleinen hölzernen Unterstand überdacht und wird von Wanderern zum Trinken genutzt. Die Quelle Sírny prameň befindet sich etwa 1 Kilometer westlich von Stankovany neben der Eisenbahnstrecke und ist über einen Waldweg gut erreichbar.
In der näheren Umgebung von Stankovany liegt neben der Eisenbahnstrecke das Naturschutzgebiet Močiar. Von Stankovany führt über eine befestigte Straße eine blau markierte Radroute zu diesem Naturschutzgebiet. An seinem Rand liegt die Quelle Sírny medokýš, an der Besucher Mineralwasser schöpfen können.
In der Umgebung von Stankovany befindet sich außerdem eine als Naturdenkmal ausgewiesene Travertinformation. In einem Krater liegt eine Mineralwasserquelle, auf ihrem Gipfel ein kreisförmiger See. Die Quelle trocknet nicht aus und friert nicht zu; sie wird von Menschen aus der weiteren Umgebung genutzt. Ebenfalls in der Umgebung befindet sich ein rekonstruiertes Mineralbad, das an warmen Sommertagen zum Baden genutzt wird.
Weitere Orte
Für die weitere Orientierung im gemeinsamen Gebiet führen die Ortsseiten zu Liptovská Teplá, Ľubochňa, Ludrová, Liptovske Sliace, Kalameny, Hubová, Ružomberok und Liptovska Osada.
Stankovany wird auf der Hauptbahnstrecke von Personenzügen bedient.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Ružomberok.