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Jamník: Ferienwohnung zwischen Westtatra und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Jamník

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jamník verbindet die Landschaft des Liptauer Beckens mit einer bemerkenswert dichten Orts- und Kulturgeschichte. Die Gemeinde liegt im mittleren Teil des Liptauer Beckens im Tal des Bachs Jamníček, unterhalb der Hänge der Westtatra und auf 700 Metern über dem Meeresspiegel. Zwischen Berglandschaft, historischen Wegen und erhaltenen Zeugnissen des Dorflebens entsteht ein vielschichtiges Bild dieses Ortes.

File:033 01 Jamník, Slovakia - panoramio (1).jpg File:033 01 Jamník, Slovakia - panoramio (1).jpg Foto: Tamás Schnierer (mr-… via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Landschaft

Die Lage von Jamník wird durch drei geografische Merkmale geprägt: das mittlere Liptauer Becken, das Tal des Jamníček und die Hänge der Westtatra. Der Ort befindet sich auf 700 Metern über dem Meeresspiegel. Diese Angaben ordnen Jamník klar in die Landschaft zwischen Becken und Gebirgsrand ein, ohne den Ort von seiner eigenen Geschichte zu trennen.

Geschichte

Erstmals wurde Jamník 1346 schriftlich unter dem Namen Yemnik erwähnt. Von seiner Entstehung bis 1848 war Jamník ein Untertanendorf im Besitz von Adligen aus Podtureň. Auch ein einschneidendes Ereignis blieb im historischen Gedächtnis erhalten: Ein Brand zerstörte die hölzerne Schule und das Bethaus; in der Erinnerung nachfolgender Generationen der Einwohner von Jamník blieb er als „großes Feuer“ erhalten.

Kultur

Ein besonderes Kapitel des örtlichen Kulturlebens ist mit dem Kulturhaus verbunden. Es wurde 1928 für den örtlichen Leseverein errichtet, der hauptsächlich Theateraufführungen organisierte. Erhaltene Aufzeichnungen dokumentieren 157 in Jamník aufgeführte Theaterstücke. Die Zahl verweist auf eine über längere Zeit dokumentierte Theatertradition, die im Kulturhaus ihren baulichen Rahmen hatte.

Zur handwerklichen und alltäglichen Überlieferung gehören außerdem Tätigkeiten, die in Jamník bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts ausgeübt wurden. In dieser Zeit wurden Leinen gewebt und Hirtenutensilien wie črpáky und Holzlöffel hergestellt. Damit stehen neben den schriftlichen Ortsangaben und dem Theater auch textile Arbeit sowie die Herstellung hölzerner Gebrauchsgegenstände in der überlieferten Geschichte des Ortes.

Kirche

Die evangelische Kirche in Jamník wurde 1907 im neoklassizistischen Stil erbaut. Ihr Innenraum ist als Saalraum mit einer Tonnenwölbung gestaltet. An der Westfassade befindet sich ein vorgelagerter Turm mit einem pyramidenförmigen Dach. Zum Kirchenraum gehört ein Altar mit dem Bild „Taufe Christi“, der aus dem Jahr 1910 stammt und M. Mitrovský zugeschrieben wird.

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Die evangelische Kirche ist in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Ihre Bauform, die Ausstattung und die fortbestehende religiöse Nutzung bilden gemeinsam einen weiteren historischen Bezugspunkt innerhalb von Jamník. Die Jahreszahlen 1907 und 1910 markieren dabei die Entstehungszeit des Bauwerks und des genannten Altarbildes.

Wege zum Baranec

Auch die Geschichte des Wanderns ist mit Jamník verbunden. Von Jamník aus wurden in der Vergangenheit vor allem Wanderungen auf den Baranec organisiert. Historisch wurden außerdem Wanderwege und Wanderpfade markiert, insbesondere von der Bahnstation in Podtureň über Jamník in Richtung Baranec. Die überlieferte Wegführung nennt damit sowohl den Ausgangspunkt in Podtureň als auch Jamník und das Zielgebiet am Baranec.

Weitere Orte

Weitere Ortsseiten auf derselben regionalen Ebene finden Sie hier: Kvacany Pri Liptovskom Mikulási, Žiar, Pavčina Lehota, Dúbrava, Hybe, Bukovina, Jakubovany, Liptovská Sielnica.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Liptovský Mikuláš.

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