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Ferienwohnung in Dlhé Pole – Drahtbinderei und Aussichtsturm

Unterkünfte in Dlhé Pole

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dlhé Pole gehört zu den ältesten Orten, in denen die Bewohner ihren Lebensunterhalt mit der Drahtbinderei verdienten, und zugleich zu den größten Zentren dieses Handwerks. Noch heute stehen in der Gemeinde Museen, eine traditionsreiche Kirche und Wege zu Aussichtspunkten für die Beschäftigung mit Geschichte, Landschaft und regionaler Handwerkskultur.

Kultur

Ein zentraler Ort ist das Drahtbindereimuseum Jozef Holánik-Bakeľ. Es befindet sich in einer mehr als hundert Jahre alten Holzhütte, in der Jozef Holánik-Bakeľ lebte und arbeitete. Die Fassade des Hauses ist mit Kopien von Medaillen dekoriert, die er auf zahlreichen Industrieausstellungen im In- und Ausland erhielt. Fotografien dokumentieren seine erfolgreiche handwerkliche Laufbahn. Das Haus wurde 2000 in das slowakische Register der unbeweglichen Nationaldenkmäler eingetragen und 2018 zu einem eigenständigen Drahtbindereimuseum. Besucher können dort mit fachkundiger Erläuterung eine typische Drahtbinderstube, Drahtbindererzeugnisse und die Werkstatt besichtigen sowie eine Vorführung des Handwerks erleben.

Die Geschichte des Handwerks reicht in Dlhé Pole noch weiter zurück: Eine Ausstellung über Drahtbinderei und ihre Volkskunde, die im Juli und August 1940 in Dlhé Pole stattfand, regte die Gründung eines gemeinsamen Drahtbinderei- und Stadtmuseums an. Die Pamätná izba drotárstva zeigt die Geschichte und Ethnografie von Dlhé Pole mit Volksbauten, Trachten, traditionellen Handwerken und wichtigen gesellschaftlichen Ereignissen. Ihr Hauptraum behandelt die Drahtbinderei von ihren Anfängen bis zu den Drahtbindereimanufakturen. Die Gedenkstube befindet sich im ersten Stock des Kindergartengebäudes in Dlhé Pole 203; Besichtigungen können auch außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.

Zur kirchlichen Architektur und Ausstattung gehört die Kirche St. Martin in Dlhé Pole, die mit dem Jahr 1735 datiert ist. Die Pfarrei Dlhé Pole ist dem heiligen Martin von Tours geweiht. Die Kirche St. Martin des Bischofs ist ein eklektischer einschiffiger Kirchenbau aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit einem vorgestellten Turm. Sie befindet sich in gutem Zustand und dient ihrem religiösen Zweck. Im Inneren besitzt die Kirche einen Hauptaltar aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit einem 1926 entstandenen Gemälde des heiligen Martin von Jozef Hanula sowie klassizistische Madonnen- und Immaculata-Statuen aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Natur und Wege

Über Dlhé Pole führt der Weg zur Mikovčákova rozhľadňa auf dem Kamenité. Der Aussichtsturm liegt auf dem Hauptkamm der Javorníky direkt an einem Wanderweg zwischen Dlhá nad Kysucou und Dlhé Pole. Er gilt als erster offizieller Aussichtsturm für den Tourismus in der Region Kysuce und wurde 2005 für die Öffentlichkeit geöffnet. Bei guten Bedingungen bietet der Turm Ausblicke auf die Kysucké Beskydy, die Kysucká vrchovina, die Kleine Fatra und die Tatra.

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Der markierte Aufstieg von Dlhé Pole über Pod Prípory und Nad Vrcherkou zur Aussichtsturm-Anlage auf Kamenité dauert bis zu einer Stunde und weist 304 Höhenmeter auf. Die Tour auf den Kamenité eignet sich für Fußwanderer und Radfahrer sowie im Winter für Langläufer. Ein weiterer Aussichtspunkt ist der Standort der Maxi lavička. Dort stehen Bänke und eine Feuerstelle; außerdem bietet der Standort Ausblicke und die Möglichkeit zum Grillen.

Lehrpfad

Die Drotárska cesta ist ein touristischer Lehrpfad in Dlhé Pole und führt von Dlhé Pole nach Veľké Rovné. Im Rahmen der Erneuerung der Drotárska cesta wurden entlang der Strecke eine hölzerne Informationstafel, ein Wegweiser, ein Fahrradständer und eine Informationstafel zur Pamätná izba drotárstva aufgestellt.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele: Strecno, Jasenové, Fačkov, Sillein, Rajecká Lesná, Kunerad, Višňové, Lietavská Svinná-Babkov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Žilina.