Klokočov – Ferienwohnung zwischen Sandstein, Mooren und sakraler Kultur
Unterkünfte in Klokočov
Klokočov fällt mit dem Naturschutzgebiet Klokočovské skálie auf: Es liegt im Katastergebiet des Ortes und steht unter der fünften Schutzstufe.
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Foto: Michal Gorski via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Natur
Zu den prägenden Naturmerkmalen des Schutzgebiets gehört eine etwa 300 Meter lange Sandsteinwand. Ihre Höhe reicht von 2 bis 20 Metern, außerdem weist sie eine kugelförmige Absonderung auf. Im Gebiet liegen Tannen- und Tannen-Fichten-Wälder sowie Quellbereiche der Vorgebirgsstufe auf kalkfreien Gesteinen.
Damit verbindet Klokočov innerhalb eines Schutzgebiets markante Gesteinsformen mit Wald und Quellbereichen. Die Sandsteinwand steht als klar erkennbare geologische Struktur neben den bewaldeten Flächen; die Angabe zu den kalkfreien Gesteinen beschreibt dabei den geologischen Rahmen der Quellbereiche. So entsteht ein Naturbild, das nicht nur aus einem einzelnen Landschaftselement besteht.
Ein weiteres Schutzgebiet in Klokočov ist Polkova. Es umfasst Übergangsmoore, oligotrophe Niedermoorwiesen, extensiv bewirtschaftete niedrighalmige Weiden und vernässte Pfeifengraswiesen. Ergänzend dazu sind die Klokočovské rašeliniská in der slowakischen nationalen Liste der Gebiete von europäischer Bedeutung eingetragen. In Klokočov gibt es zwölf solcher Gebiete.
Die geschützten Landschaften zeigen unterschiedliche feuchte Lebensräume: Polkova reicht von Übergangsmooren über Niedermoorwiesen bis zu Weiden und Pfeifengraswiesen, während die Klokočovské rašeliniská über ihren Eintrag in der slowakischen nationalen Liste der Gebiete von europäischer Bedeutung erfasst sind. Die Zahl von zwölf solcher Gebiete bezieht sich auf Klokočov und ergänzt die einzelne Benennung der Klokočovské rašeliniská.
Wege und Winter
Die Route Na Biely Kríž z Klokočova beginnt in Klokočov, im Ortsteil Vrchpredmier. Sie verläuft über 3,6 Kilometer und weist 299 Höhenmeter Anstieg auf; die Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Ihr Verlauf führt entlang des tschechisch-slowakischen Grenzgebiets. Im Winter gibt es dort eine präparierte Langlaufloipe.
Die Streckenangaben verbinden bei dieser Route Distanz, Höhenunterschied und ungefähre Gehzeit zu einem konkreten Bild ihres Verlaufs. Zugleich verändert sich die dort genannte Nutzung im Jahreslauf: Neben der Route wird für den Winter eine präparierte Langlaufloipe angegeben. Die Grenzlage bleibt dabei ein eigenständiges Merkmal des Streckenverlaufs.
Für Mountainbikes ist die Radroute Z Klokočova do Čadce ausgelegt. Sie ist 18 Kilometer lang und weist 300 Höhenmeter Anstieg auf.
Die Radroute unterscheidet sich von der Route Na Biely Kríž sowohl durch ihre Länge als auch durch das ausdrücklich genannte Verkehrsmittel. Mit 18 Kilometern und 300 Höhenmetern ist sie als eigene Streckenangabe neben dem kürzeren Verlauf ab Vrchpredmier beschrieben.
Kultur
Oberhalb der Siedlung Pantokovci in Klokočov befindet sich eine kleine sakrale Anlage aus dem Jahr 1937. Sie ist etwa einen Kilometer von der Hauptstraße entfernt zugänglich. Zur sakralen Orientierung im Ort gehört außerdem die Kirche vom Heiligsten Herzen Jesu. Das Bauwerk der Secession mit neugotischen Elementen entstand von 1918 bis 1928. Zur Innenausstattung aus dem Jahr 1928 gehört ein barockes Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert.
Die sakralen Zeugnisse reichen damit über unterschiedliche Zeitpunkte und Formen: Die kleine Anlage oberhalb von Pantokovci stammt aus dem Jahr 1937, während die Kirche vom Heiligsten Herzen Jesu zwischen 1918 und 1928 errichtet wurde. An der Kirche treffen Secession und neugotische Elemente aufeinander; das barocke Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert gehört zur Innenausstattung von 1928.
Auch die Vorgebirgsgebiete der Kysuce bewahren eine historische Siedlungsstruktur. Sie wurde durch die schrittweise Besiedlung seit dem 16. Jahrhundert während der walachischen Kolonisation geprägt. In dieser Siedlungslandschaft befinden sich Gebäude der Volksarchitektur mit unterschiedlichem kulturhistorischem Wert.
Die Siedlungsstruktur der Vorgebirgsgebiete der Kysuce verweist somit auf einen langen historischen Entwicklungsprozess. Ihre Prägung durch die schrittweise Besiedlung seit dem 16. Jahrhundert wird mit der walachischen Kolonisation verbunden. Die Gebäude der Volksarchitektur bilden innerhalb dieser Landschaft keinen einheitlichen Bestand, sondern besitzen unterschiedlichen kulturhistorischen Wert.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Zborov Nad Bystricou, Tschadsa, Stara Bystrica, Vysoká Nad Kysucou, Rakova, Svrčinovec, Nová Bystrica, Makov.
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