Ferienwohnung in Stakčín – Natur, Radwege und rusinische Kultur
Unterkünfte in Stakčín
Stakčín ist ein Zugangstor zum Nationalpark Poloniny und liegt im Tal des Flusses Cirocha zwischen Snina und dem Stausee Starina. Natur, Radwege und eine vielschichtige Ortsgeschichte liegen hier eng beieinander.
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Foto: Phil Richards via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Natur und Wege
Der Poloniny Trail ist ein Rad-Rundkurs, der direkt im Nationalpark Poloniny liegt und durch Stakčín führt. Vom Abschnitt bei Stakčín folgt die Strecke dem Fluss Cirocha und biegt anschließend in Richtung Jalová ab. Der Trail ist ungefähr 74 Kilometer lang; mit der angestrebten Anbindung an die ukrainische Grenze über die Gemeinde Ubľa soll die Gesamtlänge etwa 98 Kilometer betragen.
Eine weitere Verbindung bildet die gelb markierte Radroute „Stakčín–Ulič“ mit der Nummer 8879. Sie ist 25,8 Kilometer lang und verbindet Stakčín mit Ulič. Die Route ist für Freizeitradfahrer vorgesehen und verläuft überwiegend auf asphaltierten und befestigten Wegen. Damit stehen unterschiedliche Streckenformen nebeneinander: ein langer Rundkurs im Nationalpark und eine klar benannte Verbindung zwischen zwei Orten.
Kultur und Geschichte
Das Museum der rusinischen Kultur ist im Herrenhaus von Stakčín untergebracht und verfügt über eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Rusinen. Das Herrenhaus entstand ursprünglich als Rokoko-Herrenhaus in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde es um einen neugotischen Trakt erweitert.
Zum historischen Ortsbild gehört auch die bekannte Betonbrücke Baránkov. Sie ist ein technisches Denkmal in Stakčín und als erhaltenes Relikt früherer Bahnstrecken überliefert. Ein weiteres markantes Bauwerk ist die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die von 1947 bis 1952 im neobyzantinischen Stil mit einer großen zentralen Kuppel errichtet wurde.
Die Geschichte der Region zeigt sich zudem an den Kriegsgräbern. Der monumentale Friedhof des Ersten Weltkriegs in Stakčín umfasst 590 Gräber: 569 Einzelgräber, 3 Gemeinschaftsgräber und 18 Massengräber. Im erloschenen Ort Dara umfasst der Friedhof des Ersten Weltkriegs 22 Kriegsgräber mit 41 bestatteten Soldaten.
Park und Landschaft
Der Historische Park von Stakčín ist ein geschützter Park mit einer Fläche von 2,6295 Hektar. In seinem Bestand stehen eine 300 Jahre alte Stieleiche (Quercus robur) und ein Sumpfzypressenbaum (Taxodium distichum). Ein Rundweg durch den historischen Park weist 15 besonders interessante Bäume des Parks aus.
Auch außerhalb des Parks verweist ein Erinnerungsort auf die Geschichte der Poloniny: Der Beskydský panteón an der Kreuzung bei Jalová ist ein symbolischer Friedhof, der an bedeutende Persönlichkeiten aus dem Gebiet der Poloniny erinnert.
Feste und regionale Begegnungen
Das Festival der Volkskunst von Stakčín widmet sich vor allem den Musik- und Tanzbräuchen der rusinischen Volksgruppe. Es findet jedes Jahr am zweiten Juliwochenende im örtlichen Park statt. Im Mai bietet außerdem die Veranstaltung Ľude pud Nastasom Kunsthandwerkern aus der Region Raum, ihre Erzeugnisse anzubieten.
Stakčín verbindet damit den Zugang zum Nationalpark, konkrete Radverbindungen, einen historischen Park und Zeugnisse der rusinischen sowie der neueren Ortsgeschichte. Als weiterer Ausgangspunkt für die regionale Entdeckung steht Snina bereit.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Snina.