Ferienwohnung in Gánovce – Neandertaler, Travertin und Kultur
Unterkünfte in Gánovce
Gánovce verbindet eine außergewöhnliche Vorgeschichte mit Travertin, Quellen, Kirchen und Wegen durch die Umgebung. Die Travertinstätte Hrádok in Gánovce erbrachte den Hirnschädelabguss einer Neandertalerin, die vor etwa 105.000 Jahren lebte. Im Geopark Neandertal Gánovce befindet sich in Hrádok die Fundstelle eines Neandertaler-Schädelabgusses von europäischer und weltweiter Bedeutung. Im Podtatranské-Museum in Poprad zeigt die Ausstellung „Gánovce – Neandertaler und seine Umwelt“ weitere Zusammenhänge dieses besonderen Fundortes.
Kultur
Eine prägende Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Kirche des heiligen Erzengels Michael in Gánovce. Sie ist eine frühgotische Kirche und wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, etwa um 1260, erbaut. Im Inneren besitzt sie gotische Wandmalereien aus der Mitte des 14. Jahrhunderts sowie einen unvollständigen spätgotischen Altar aus der Zeit um 1500. In Filice steht außerdem eine evangelische Kirche, deren Bau 1873 begonnen und nach fünf Jahren fertiggestellt wurde. Geweiht wurde sie am 29. September 1878 am Michaelstag, dem 16. Sonntag nach Trinitatis.
Zur historischen Ortskulisse gehört auch die Kúria in Gánovce, die 1963 zum Kulturdenkmal erklärt wurde. Einen zeitgenössischen Akzent setzt der ART.4G.PARK: Dort fanden seit 2016 mehrere Ausgaben von Kunstsymposien statt. In der Umgebung liegt zudem die Holzkirche von Kežmarok, während sich die Kirche Sans-souci im weiteren regionalen Umfeld von Gánovce befindet.
Natur
Die Quellenlandschaft zeigt sich sowohl in geologischen Formen als auch in der Ortsgeschichte. Das Nationale Naturdenkmal Gánovské travertíny umfasst 2 Hektar. Im Umfeld von Gánovce liegt außerdem das Gebiet von europäischer Bedeutung Dolina Gánovského potoka mit karpatischen Travertin-Salzwiesen und salztoleranter Vegetation, die mit Mineralquellen verbunden ist.
Neben der Heilquelle gibt es in Gánovce und Filice zwei Mineralwasserquellen. Die Heilquelle von AquaSpa Gánovce gilt als gipshaltiges, erdiges und kohlensäurehaltiges Wasser mit überwiegend Hydrogencarbonat, Kalzium und Magnesium sowie einer Temperatur von 24,2 °C. Heilquellen in Gánovce werden bereits für das Jahr 1549 erwähnt; um sie herum entstand nach und nach eine Kurortsiedlung.
Auch das Open-Air-Minimuseum der slowakischen Travertine gehört zu diesem Themenfeld. Es wurde dafür konzipiert, Travertin-Solitäre aus verschiedenen Teilen der Slowakei zu sammeln und auszustellen.
Wege
Die grün markierte Wanderroute „Zámčisko“ führt vom Bahnhof Poprad über Gánovce, die Siedlung Starý Juh und Kvetnica bis zum Zámčisko. Die Strecke ist 9,5 km lang und dauert etwa 2 Stunden und 30 Minuten. Eine weitere Verbindung bildet die Rundstrecke „Po stopách neandertálcov“: Sie führt durch den Geopark Gánovce und über Poprad zurück.
Umfeld
Mehrere Berge liegen in unterschiedlichen Entfernungsbereichen rund um Gánovce. Der Berg Krížova befindet sich in der näheren Umgebung, der Berg Orlov in der Umgebung von Gánovce. Ebenfalls in der Umgebung liegen die Berge Krížna und Tri Kopce. Die Ruinen von Kláštorisko befinden sich in der näheren Umgebung, während die historische Stätte Votrubova Chata im weiteren regionalen Umfeld von Gánovce liegt.
Für die weitere Entdeckung der Gegend führen die Verbindungen auch zu anderen Orten: Batizovce, Liptovská Teplicka, Velký Slavkov, Vernár, Strba, Nová Lesná, Poprad und Gerlachov.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Poprad.