Ferienwohnung in Matiašovce – Kirchen, Flussterrassen und Tatra-Ausblicke
Unterkünfte in Matiašovce
Ein historisches Bauwerk in Matiašovce ist Kostol Sv. Petra a Pavla. Die Kirche wurde Ende des 13. Jahrhunderts im frühgotischen Stil errichtet. Das Gotteshaus ist von einer Mauer mit vierzehn halbrunden Kapellen eines Kreuzwegs umgeben; die heutigen Kreuzwegbilder stammen aus dem Jahr 1835. Der Bau verbindet damit einen frühgotischen Ursprung mit einer bis heute klar erkennbaren Kreuzweg-Gestaltung.
File:Slovak Republic - Liptovske Matiasovce (1).JPG
Foto: Radovan Bahna, Slovak Republic via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Natur
Matiašovce liegt in der Spišská Magura am Flusslauf der Rieka. Das Relief vor Ort ist hügelig und geht in ein hügeliges Relief von Flussterrassen über. Die Landschaft lässt sich dadurch über konkrete Namen und Formen erfassen: Die Rieka bezeichnet den Flusslauf, die Spišská Magura den geografischen Raum und die Flussterrassen die charakteristische Weiterentwicklung des Reliefs.
Das Katastergebiet der Gemeinde Matiašovce liegt in der Schutzzone des Nationalparks Pieninský národný park; dort gilt die zweite Stufe des Naturschutzes. Zum Landschaftsbild gehört somit neben der hügeligen Geländeform auch ein ausdrücklich genannter Schutzstatus.
Die räumlichen Angaben ergänzen einander: Der Flusslauf der Rieka, die Einbettung in die Spišská Magura und die Flussterrassen beschreiben verschiedene Ebenen derselben Landschaft. Der Schutzstatus fügt dieser Beschreibung eine weitere, klar benannte Einordnung hinzu. Dadurch lassen sich Geländeform, geografischer Raum und Naturschutz gemeinsam erfassen, ohne dass eine zusätzliche Ortsklassifikation erforderlich ist.
Für die Orientierung im Ort gibt es ein touristisches Informationssystem mit zwei Eingangstafeln und drei überdachten Kartenstationen in verglasten Bushaltestellen. Die Kartenstationen dienen Touristen als Rastplätze. Ihre Karten informieren über Straßennamen, Ortsteile und historische Denkmäler und erleichtern dadurch die Orientierung in Matiašovce. Die Stationen verbinden damit eine überdachte Rastmöglichkeit mit Informationen zur Benennung, Gliederung und Geschichte des Ortes.
Kultur
Zur Sakralarchitektur von Matiašovce gehört außerdem die römisch-katholische Kirche Sedembolestnej Panny Márie. Sie wurde von 1990 bis 1992 errichtet. Neben der Kirche befindet sich ein ursprünglich aus der Renaissance stammender Glockenturm vom Ende des 16. Jahrhunderts. Die beiden Bauwerke stehen damit für unterschiedliche historische Zeitpunkte: Die Kirche entstand zwischen 1990 und 1992, während der Glockenturm ursprünglich in die Renaissance und an das Ende des 16. Jahrhunderts zurückreicht.
Erlebnisse
Die Vyhliadka Matiašovce verfügt über einen modernen Unterstand und eine Aussichtsplattform mit Blick auf Tri Koruny sowie auf die Belianske Tatras und die Hohen Tatra. Die genannten Ziele reichen damit von Tri Koruny bis zu den beiden Tatra-Landschaften. Der Ausgangspunkt zur Vyhliadka Matiašovce liegt am Parkplatz beim Gemeindeamt. Auf dem Gelände der Vyhliadka Matiašovce ist Grillen möglich.
So sind an der Vyhliadka ein Unterstand, eine Aussichtsplattform, ein fest benannter Ausgangspunkt und die Möglichkeit zum Grillen miteinander verbunden, ohne dass weitere Ausstattungsmerkmale vorausgesetzt werden müssen.
Weitere Orte
Weitere Orte zur Auswahl: Jezersko, Spišské Hanušovce, Busovce, Spišská Belá, Lechnica, Červený Kláštor, Vrbov, Malý Slavkov.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kežmarok.