Ferienwohnung in Holiare – Kirche, Dorfgeschichte und Donau
Unterkünfte in Holiare
Holiare verbindet bedeutende archäologische Funde aus der Zeit des Awaren-Kaganats mit einer bewegten Ortsgeschichte. Auch die Donau gehört zu den markanten historischen Bezügen des Ortes und führt zu einer ungewöhnlich konkreten Verbindung von Landschaft, Erinnerung und Dorfkultur.
Kultur
Im Mittelpunkt steht die kalvinistische Kirche von Holiare, die zwischen 1783 und 1786 erbaut wurde. 1841 erhielt sie an der Vorderseite einen Turm; gleichzeitig wurde der frühere hölzerne Glockenturm abgebaut. Zur Ausstattung gehören eine Kanzel und ein signierter Tisch von I. Fertői aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie ein Marmortaufbecken von 1911. Die Baugeschichte und die erhaltenen Ausstattungsstücke geben dem Sakralbau mehrere zeitliche Ebenen.
Vor der Kirche von Holiare wächst eine 1896 gepflanzte Eiche; dort steht außerdem eine Gedenksäule. Im Ortsteil Dolné Holiare befindet sich ein 1923 erbauter kalvinistischer Glockenturm. Zum überlieferten Dorfbestand gehören außerdem traditionelle Schwingbrunnen, die als volksarchitektonische Merkmale erhalten sind, sowie mehrere aus Brettern gefertigte, mehrstöckige Taubenschläge.
Ein weiterer Erinnerungsort liegt auf dem Friedhof von Holiare. Dort steht ein Gefallenendenkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs, das um 1930 errichtet wurde. Es ist ein Werk des Steinmetzen Viktor Komáromi aus Komárno. Damit begegnen Ihnen neben kirchlicher Architektur auch Zeugnisse des Gedenkens, die fest mit dem Ort verbunden sind.
Zum örtlichen Veranstaltungsleben gehören mehrere unterschiedliche Termine. 2014 fand in Holiare eine Weinverkostung statt; im selben Jahr wurde ein Angelwettbewerb veranstaltet. Dorffeste unter dem Namen „Falunap“ fanden 2014, 2017 und 2019 statt. Wein, Angeln und das Dorffest stehen dabei jeweils für einen eigenen Ausschnitt des lokalen Lebens.
Geschichte
Die Vergangenheit Holiares ist auch von den wiederkehrenden Auswirkungen der Donau bestimmt. Der Fluss zerstörte den Ort früher häufig; zu den größten Überschwemmungen kam es 1889 und 1965. Diese beiden Jahreszahlen markieren besonders einschneidende Ereignisse in der Geschichte des Ortes.
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