Bodza zwischen Altwasser und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Bodza
Natur und Wasser
Das Zsemlékes-Altwasser wird bereits 1268 erwähnt und reicht bis an die Grenzen von Lakszakállas und Lipové. Im System des Ekel- und des Megye-Kanals bildet das Zsemlékes-Gewässergebiet ein zusammenhängendes Wassergebiet von etwa 2 km Länge; mehrere Fischarten leben dort. Im Zentrum von Bodza liegt der Kovács-See, der im Sommer austrocknet. Die Landschaft ist eben und waldlos: Kleinere Erhebungen gelten als Überreste ehemaliger Flussufer, während flachere Bereiche ehemaligen Altwässern entsprechen.
Zwischen Veľký Meder und Zemianska Olča liegt die Bahnstation Bodza bei Kilometer 74. Bei einer Ferienwohnung in Bodza bilden Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen drei sachliche Vergleichspunkte.
Ortsbild und Geschichte
Das Herrenhaus im Haus Nr. 118 ist ein schlichtes, eingeschossiges Gebäude mit L-förmigem Grundriss und wurde 1887 für den Verwalter des Besitzes der Familie Kálnoky errichtet. 120 wurde in den 1880er Jahren von Béla Végh aus Vereb errichtet. Das schlichte, eingeschossige Gebäude besitzt einen rechteckigen Grundriss sowie einen offenen Säulengang, der von beiden Enden des Hofes zugänglich ist.
Das Haus Nr. 117 ist das älteste erhaltene bäuerliche Wohnhaus in Bodza. Es wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Lehmziegeln erbaut. Haus Nr. 8 ist ein aus Lehmziegeln errichtetes Typenhaus der 1920er Jahre und öffnet sich mit einem Säulengang zum Hof.
Am Rand des Gemeindeparks von Bodza steht der römisch-katholische Glockenturm. Eine Inschrift auf seiner älteren Glocke besagt, dass sie 1869 in Pest von Walser Ferenc gegossen wurde und dem heiligen Johannes Nepomuk gewidmet ist. Gegenüber der Straße neben dem Gemeindeamt steht der reformierte Glockenstuhl; er ist mit einem Zwiebeldach gedeckt und wurde 1926 errichtet.
Das Gemeindeamt von Bodza ist ein eingeschossiges, rechteckiges Gebäude mit neun Achsen und wurde 1913 erbaut. Vor dem Gemeindeamt liegt der kleine Gemeindepark; er wurde 1974 als gelegentlicher Rastplatz für die Einwohner angelegt. Zum Erinnerungsbild des Ortes gehören außerdem ein Denkmal für deportierte ungarische Familien, ein Denkmal für den ungarischen Freiheitskampf von 1848 sowie ein hölzerner Gedenkpfosten für die Helden des Ersten und Zweiten Weltkriegs.
Radrouten
Die regionale Radtourismusroute Z4 verläuft in Bodza entlang der Straße I/63 und verbindet Komárno mit Veľký Meder. Die lokale Radroute D2 führt von Lipové über eine Brücke, entlang eines Wasserkanals und über einen Feldweg bis nach Bodza. Wenn Sie Radtage unterschiedlich planen, lassen sich die beiden Strecken nach ihrem jeweiligen Verlauf und ihren benannten Ausgangs- und Zielpunkten getrennt betrachten.
Weitere Orte
Weitere Ortsnamen im selben regionalen Zusammenhang sind Okoličná Na Ostrove, Marcelová, Patince, Iža, Radvaň Nad Dunajom, Zlatná Na Ostrove, Bodzianske Lúky und Buc.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Komárno.