Ferienwohnung in Bajč: Kirche, Gutshof und Archäologie
Unterkünfte in Bajč
Bajč verbindet Kirchenbau, Gutsgeschichte, Archäologie und Natur in einem vielseitigen Ortsbild. Die Zeugnisse reichen von der ältesten Kirche des Ortes über historische Wirtschafts- und Wohngebäude bis zu Fundplätzen aus mehreren Jahrtausenden. Auch der Pribetský-Bach und der nahezu ursprünglich erhaltene Bahnhof gehören zu den markanten Themen der Ortsgeschichte.
Kultur
Die römisch-katholische Kirche des heiligen Johannes des Täufers ist das älteste Gebäude von Bajč. Erzbischof Alexander Rudnay ließ sie von 1827 bis 1831 aus einem 1790 errichteten erzbischöflichen Schloss umbauen. Der Bau ist einschiffig und klassizistisch; über seinem Eingang befindet sich eine Gedenktafel aus rosa Marmor. In der Kirche befinden sich außerdem 14 Kreuzwegdarstellungen aus der Zeit um 1960 von Víghová aus Bajč.
In der Siedlung Chrasť steht das in den 1880er-Jahren von Ján Simor im neoklassizistischen Stil errichtete Herrenhaus des Verwalters des erzbischöflichen Guts. Bis 1945 diente es diesem Verwaltungszweck. Im Park des ehemaligen Herrenhofs in Chrasť wachsen eine geschützte Flaumeiche (Quercus pubescens) und ein geschützter Orientalischer Platanus (Platanus orientalis). Ebenfalls in Chrasť befindet sich der 1837 errichtete Getreidespeicher. Seine Fassaden sind durch Lisenen sowie Gurt- und Kranzgesimse aus unverputzten gebrannten Ziegeln gegliedert.
Das erzbischöfliche Sommerhaus ließ Erzbischof Ján Simor nach 1867 durch die Aufstockung eines älteren Gebäudes erweitern. Außerdem verfügte es über eine persönliche Kapelle des Erzbischofs. Das Sommerhaus ist ein zweigeschossiges Gebäude mit L-förmigem Grundriss und einer verglasten Pfeilerveranda mit Wintergarten.
Archäologie
Die Fundplätze von Bajč dokumentieren eine lange Siedlungsgeschichte. Auf dem Fundplatz Ragonya wurden ein Lengyel-Grab mit einem Massopfer sowie fast 100 Körpergräber eines Gräberfelds aus der älteren Bronzezeit der Hurbanovo-Gruppe gefunden. Neben der ehemaligen Ziegelei beim Gut Vlkanovo wurde eine ausgedehnte spätlengyelzeitliche Siedlung entdeckt. Zu den Funden gehört Keramik mit Furchenstichverzierung der Kulturgruppe Bajč-Retz.
In der Siedlung Vlkanovo wurden Eisenobjekte aus dem 11. bis 13. Jahrhundert gefunden. Außerdem zeichnen sich dort die Reste einer beschädigten romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert ab. Damit stehen in Bajč Fundplätze aus der Lengyelzeit, der älteren Bronzezeit und dem Mittelalter nebeneinander.
Natur
Zum Gemeindegebiet von Bajč gehört ein Abschnitt des Pribetský-Bachs. An seinen Ufern wachsen hauptsächlich Pappeln und Weiden. Dieser zum Gemeindegebiet gehörende Bachabschnitt ist für das Vorkommen von Amphibien und Wasservögeln bekannt.
Ortsgeschichte
Bajč war eine der Stationen der Eisenbahnstrecke Komárno–Nové Zámky, die am 10. Mai 1910 für den öffentlichen Verkehr eröffnet wurde. Das Bahnhofsgebäude von Bajč wurde 1910 errichtet. Der rechteckige, zweigeschossige Bau mit einem mittigen Risalit und einem dreieckigen gemauerten Giebel ist nahezu in seiner ursprünglichen Form erhalten.
Ferienwohnung in Bajč
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