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Ferienwohnung in Malá Čalomija: Kirche und Siedlungsgeschichte

Unterkünfte in Malá Čalomija

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Malá Čalomija ist ein Ort, dessen Geschichte weit vor die mittelalterlichen Schriftquellen zurückreicht. Das Gebiet von Malá Čalomija ist seit der als Äneolithikum bezeichneten Kupfersteinzeit ununterbrochen besiedelt. Die ursprüngliche Siedlung Čalomija ist erstmals im Jahr 1244 schriftlich belegt. Malá Čalomija entstand in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, als sich Čalomija in zwei Teile teilte. Die erste schriftliche Erwähnung von Malá Čalomija stammt aus dem Jahr 1342.

Geschichte

Die lange Siedlungsgeschichte zeigt sich auch in den archäologischen Spuren. Im Gebiet der heutigen Gemeinde Malá Čalomija gibt es Siedlungsfunde aus der Hallstattzeit und der Römerzeit sowie ein slawisches Körpergräberfeld aus dem 8. Jahrhundert. Damit liegen in derselben heutigen Gemeinde Zeugnisse mehrerer Epochen vor, von der Hallstattzeit über die Römerzeit bis in das frühe Mittelalter.

Kultur und Denkmalpflege

Die evangelische Kirche von Malá Čalomija wurde 1787 geweiht und 1884 im neoklassizistischen Stil renoviert. Sie ist ein neoklassizistischer Saalbau aus dem Jahr 1884 und steht an der Stelle einer Holzkirche aus dem Jahr 1690. In der Kirche befinden sich ein neoklassizistischer Altar mit L. Kubányis Gemälde „Kristus medzi deťmi“ aus dem Jahr 1896 und eine Orgel aus dem Jahr 1894. Der Turm stammt aus dem Jahr 1800 und wird von einer markanten barockisierenden Zwiebelhaube mit Laterne abgeschlossen. In der slowakischen Zentralen Denkmalschutzliste ist die evangelische Kirche unter der Nummer 459/0 eingetragen.

Zum historischen Ortsbild gehört außerdem das evangelische Pfarrhaus von Malá Čalomija, ein spätklassizistisches Gebäude aus der Zeit um 1850. An der Wand des Pfarrhauses neben der Kirche unter der Hausnummer 78 befindet sich die Tafel für Lehoczky Dániel. Eine schwarze Marmortafel am Pfarrhaus erinnert an Lehoczky Dániel (1759–1841), der dort von 1789 bis zu seinem Tod als Geistlicher, Schriftsteller und Pädagoge tätig war. Das Zslipka-kereszt ist ein dunkelgraues Steinkreuz mit einem weißen Christuskorpus und einer Inschrift am Sockel.

Lokales Leben

Jeden Sonntag um 10:30 Uhr finden in der evangelischen Kirche von Malá Čalomija Gottesdienste statt. In Malá Čalomija werden volkstümliche Traditionen und Kultur gepflegt; außerdem sind dort Folkloregruppen aktiv. Auch der Weinbau ist eine traditionelle Tätigkeit in Malá Čalomija.

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Natur

Im weiteren regionalen Umfeld von Malá Čalomija umfasst das Schutzgebiet Poiplie typische Lebensräume der Südslowakei wie Gewässer, Agrarlandschaften und Weiden. Diese Lebensräume sind unter anderem für Weißstorch, Schwarzstirnwürger, Kleines Sumpfhuhn, Tüpfelsumpfhuhn, Eisvogel, Bienenfresser und Zwergohreule wichtig.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Malá Čalomija in Betracht ziehen, können Sie Angebote ansehen und miteinander vergleichen. Vor einer Buchung lohnt sich ein Blick auf die genaue Lage, die Unterkunftsart, die Belegung, enthaltene Leistungen, die einzelnen Preisbestandteile sowie die Buchungs- und Stornierungsbedingungen.

Weitere Ortsseiten: Chrťany, Veľká Čalomija, Kleňany, Balog Nad Ipľom, Malé Zlievce, Lesenice, Kiarov, Širákov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Veľký Krtíš.

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