Kaloša im Rimavská-Becken am Slowakischen Erzgebirge
Unterkünfte in Kaloša
Kaloša verbindet eine klar umrissene Landschaftslage mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Die Gemeinde liegt im nördlichen Teil des Rimavská-Beckens, am südlichen Fuß des Slowakischen Erzgebirges und im Tal des Mittellaufs des Baches Kaloša.
Landschaft und Ortsform
Vyšná Kaloša ist ein Sackdorf. Der Ortsteil ist über eine ein Kilometer lange Straße erreichbar, die von der Nebenstraße Gömörfüge–Felsővály abzweigt. Die Bushaltestelle trägt die Bezeichnung „Kaloša, Vyšná Kaloša, rázc.“. Zum Vály-Tal gehört Vyšná Kaloša; dort sind traditionelle Tänze und ein traditionelles Tanzleben überliefert.
Kaloša liegt zugleich im Rimavská-Becken, am südlichen Fuß des Slowakischen Erzgebirges und im Tal des Baches Kaloša. Für Vyšná Kaloša kommen die Sackdorfstruktur, die ein Kilometer lange Zufahrt und die eigene Haltestellenbezeichnung als präzise Ortsmerkmale hinzu.
Im Vály-Tal gehören traditionelle Tänze und ein traditionelles Tanzleben zur kulturellen Überlieferung. Die Straßenführung und die Haltestellenbezeichnung kennzeichnen Vyšná Kaloša im regionalen Verkehrsbezug. Landschaft, Ortsform und Kulturüberlieferung lassen sich dabei getrennt betrachten, ohne sie zu einer einzigen Erfahrung zusammenzufassen.
Geschichte
Ende des 14. Jahrhunderts entstand Vyšná Kaloša durch die Abtrennung von Nižná Kaloša. Die historische Namensform Kalosa ist für 1427 belegt, Felsew Kalosa für 1458 ebenfalls. Vyšná Kaloša wurde erstmals 1477 als Besitz der Familie Nádaždy erwähnt. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gelangte ein Teil der Gemeinde Kaloša in den Besitz der Familie Lórantfy. Während der osmanischen Herrschaft wurde die Gemeinde Kaloša geplündert.
Im Jahr 1773 lebten in der Gemeinde Kaloša zwölf leibeigene Familien. Im Jahr 1828 lebten in der Gemeinde Kaloša 140 Einwohner in 17 Häusern. Ihren landwirtschaftlichen Charakter bewahrte die Gemeinde Kaloša auch während der Ersten Tschechoslowakischen Republik. Die Abfolge von Abtrennung, historischen Namensformen, Besitzwechsel, osmanischer Herrschaft und späteren Bevölkerungsangaben zeigt, wie unterschiedlich die Ortsgeschichte von Kaloša zeitlich gelesen werden kann. Namen, Besitzverhältnisse, Bevölkerungsangaben und politische Epochen stehen dabei für unterschiedliche historische Betrachtungsebenen.
Kultur und Ortsbild
Zum historischen Erbe der Gemeinde Kaloša gehört eine spätklassizistische reformierte Kirche aus dem Jahr 1889. In Nižná Kaloša steht ein klassizistisches Herrenhaus, das in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Kirche und Herrenhaus stehen damit für zwei konkrete Bauwerke aus unterschiedlichen Ortsteilen und Bauzeiten.
Kirche und Herrenhaus gehören zu verschiedenen Ortsteilen und zu unterschiedlichen Bauzeiten. Zusammen mit den historischen Namensformen Kalosa und Felsew Kalosa entsteht dadurch kein einheitliches Baudatum, sondern ein Ortsbild mit mehreren zeitlichen Ebenen. Wer Kaloša erkundet, kann die reformierte Kirche von 1889 und das Herrenhaus in Nižná Kaloša daher als getrennte architektonische Bezugspunkte einordnen.
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Weitere Orte
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