Ferienwohnung in Nižná Myšľa: Kloster, Archäologie und Skalka
Unterkünfte in Nižná Myšľa
Nižná Myšľa liegt am Übergang zwischen dem Košicer Becken und den Slanské vrchy, am Zusammenfluss der Flüsse Hornád, Olšava und Torysa. Durch den Ort führt der Pilgerweg Cesta sv. Alžbety, der seit 2011 Košice mit Sárospatak (Blatný Potok) verbindet. Landschaft, Archäologie und sakrale Bauwerke prägen die besonderen Seiten dieses slowakischen Ortes.
Landschaft und Wege
Skalka ist ein Gebiet zum Wandern und zur Erholung in der Natur oberhalb des Flusses Olšava an der Ostseite von Nižná Myšľa. Das Gebiet liegt etwa 20 Minuten vom Ort entfernt und bietet Ausblicke auf die ostslowakische Landschaft. Zugleich ist Skalka eine archäologische Fundstätte mit Hinweisen auf eine Besiedlung im Jungpaläolithikum, Neolithikum, Äneolithikum und in der Bronzezeit.
Eine feste Verbindung zwischen Ort und Landschaft schafft die jährliche Wanderveranstaltung „Prechod Slanskými vrchmi“. Sie fand erstmals offiziell am 17. Januar 1970 statt und wird vom Gemeindeamt Nižná Myšľa organisiert. Die 15 Kilometer lange Route beginnt nach dem Transfer von Nižná Myšľa in Richtung Slanec und führt über Bradlo mit 840 Metern, Červený vrch und Koscelek nach Nižná Myšľa.
Kultur und Archäologie
Das Myšľanské obecné múzeum befindet sich in einem Klostergebäude aus dem 13. Jahrhundert. Es präsentiert archäologisches und kulturelles Erbe aus der Region, vor allem Funde aus Ausgrabungen einer archäologischen Stätte von europäischer Bedeutung in der Gemeinde Nižná Myšľa.
Der Archäologiekomplex Archeoskanzen Nižná Myšľa am Fundplatz Várhegy umfasst befestigte Siedlungen, ein Gräberfeld und Nachbildungen von Häusern aus der älteren und mittleren Bronzezeit. Im Archeoskanzen ist außerdem eine funktionsfähige Nachbildung eines Monoxyls ausgestellt, also eines aus einem einzigen Holzstück gefertigten Bootes. In Nižná Myšľa wurden zwei Nachbildungen bronzezeitlicher Wohnhäuser, ein Teil eines Verteidigungswalls mit Eingangstor, zwei Küchenöfen, ein Tunnelofen zum Brennen von Keramikgefäßen und eine Nachbildung einer Opfergrube errichtet.
Kloster und Kirchen
Die heutige Kirche des heiligen Nikolaus ist eine barock-klassizistische Kirche, die zwischen 1802 und 1805 erbaut wurde. Im Kloster von Nižná Myšľa haben sich unterirdische, aus Stein und Mörtel errichtete Gänge aus den ältesten Teilen des ursprünglichen Bauwerks erhalten. Unter dem Klostergebäude befinden sich Katakomben. Von der ehemaligen Klosterkapelle ist ein preußisches Gewölbe mit dem Jesuitenzeichen IHS erhalten.
Kapellen und religiöse Orte
Unterhalb der Kirche befindet sich die Kapelle der Sieben Schmerzen der Jungfrau Maria, die aus dem frühen 19. Jahrhundert stammt. Die Kapelle der Heiligen Familie stammt aus der Zeit um 1930 und besitzt wertvolle Türen mit schmiedeeisernen Gittern. Die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk ist die älteste Kapelle in Nižná Myšľa und steht bei der Brücke über den Fluss Olšava.
Die Marienkapelle wurde 2000 an der Straße nach Koscelek errichtet. Am nahe gelegenen Koscelek wird einmal jährlich eine heilige Messe gefeiert. Damit gehören neben dem Pilgerweg auch mehrere zeitlich und baulich unterschiedliche Kapellen zu den religiösen Orten, die in Nižná Myšľa und seiner näheren Umgebung überliefert sind.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten lassen sich über folgende Ziele aufrufen: Kechnec, Opátka, Košická Belá, Zlatá Idka, Malá Ida, Moldava Nad Bodvou, Budimír, Štós.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Košice-Okolie.