Ferienwohnung in Gelnica: Bergbaugeschichte und Natur entdecken
Unterkünfte in Gelnica
Gelnica liegt im Hnilec-Tal im nordöstlichen Teil der Volovské vrchy nordwestlich von Košice. Der Ort verbindet eine vielschichtige Bergbaugeschichte mit Kirchen, historischen Bauwerken, Wanderwegen und Seen.
Kultur
Das Banícke múzeum dokumentiert in seinen Sammlungen den Bergbau, die Volkskunde, die Geschichte von Gelnica, die Geologie und das Zunftwesen. Zu den Exponaten gehören Bergbauwerkzeuge, Bergbaulampen, alte Bergbaukarten, Holzmodelle zum Herausfördern von Erz aus dem Bergwerk, Arbeits- und Festtagskleidung der Bergleute, Bergbausymbole sowie ein maßstabsgetreues Modell eines Bergwerkseingangs. Das Banícke múzeum in Gelnica befindet sich in einem 1805 aus Stein der Ruinen der Burg Gelnica errichteten Gebäude.
Die Štôlňa Jozef wurde im August 2016 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und wurde Teil der Ausstellung des Banícke múzeum in Gelnica. Im entstehenden Banský skanzen ist eine einzigartige historische Pochwerk-Brecheranlage in Betrieb, die vom Wasser des nahe gelegenen Turzovské jazero angetrieben wird. Ein einzigartiger Schmelzofentyp, der speziell für die Gebiete Smolník, Gelnica und das Hnilec-Tal charakteristisch ist, wurde nach 300 Jahren rekonstruiert. Die Wasserkraft trug dazu bei, dass Gelnica 1894 als erste Stadt auf dem Gebiet der heutigen Slowakei eine öffentliche Stromversorgung verwirklichte. Erhaltene Bergarbeiterhäuschen zeugen von der alten Bergbautradition.
Geschichte
Das Zentrum von Gelnica wurde 1992 zur Denkmalzone erklärt. Hrad v Gelnici ist als nationales Kulturdenkmal der Slowakei ausgewiesen. Das Areal von Hrad v Gelnici wird heute als Park, Erholungsort und Ziel für Spaziergänge genutzt.
Die Kirche Rímskokatolícky kostol Nanebovzatia Panny Márie in Gelnica ist eine gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Sie bewahrt gotische Elemente, darunter originale Kreuzgewölbe in den Seitenschiffen und im Sanktuarium, ein auf einem spiralförmig gedrehten, hohen turmartigen Sockel ruhendes Pastophorium mit figürlichem Schmuck sowie ein steinernes Sedile an der Südseite des Sanktuariums. Die Gotická cesta nennt in Gelnica die Kirche Rímskokatolícky kostol Nanebovzatia Panny Márie als ihr bekanntestes Denkmal.
Die Kirche Rímskokatolícky kostol Nanebovzatia Panny Márie in Gelnica ist ein 1784 errichteter klassizistischer Toleranzkirchenbau mit dem Grundriss eines griechischen Kreuzes und ohne Turm. In der Brüstung des sogenannten baníckeho chóru der evangelischen Kirche von Gelnica befindet sich eine längliche Nische mit einer skulpturalen Szene aus dem Bergbau und zwei flankierenden Bergmannsfiguren.
Die steinerne Brücke über den Hnilec in Gelnica wurde 1837–1845 als massive zweibogige Konstruktion aus Bruchstein errichtet. Derzeit dient sie dem Fußverkehr.
Natur
Der Banský náučný chodník beginnt am Banícke námestie, das von der Bahnstation Gelnica mesto leicht erreichbar ist. Der Weg ist selbstgeführt und linear, kann in beide Richtungen begangen werden und ist ganzjährig nutzbar. Der Banský náučný chodník und die daran gelegenen Bergbauobjekte werden instand gehalten.
Die Vyhliadka mládeže / Gloriet ist von Gelnica aus über einen blau markierten Bergweg erreichbar. Sie besteht aus einem Felsvorsprung mit einer Raststätte auf 785 m Höhe, von dem aus man auf ganz Gelnica blickt.
Die Radroute Nr. 2858 beginnt in Gelnica, ist 40 km lang, eignet sich für Tourenräder und wird als relativ anspruchsvoll beschrieben. Am Spodné jazero bestehen Möglichkeiten zum Angeln. Das Horné jazero ist 17 m tief und dient als natürliches Schwimmbad.
Weitere Orte
Für die weitere Ortsauswahl können Sie zu Nalepkovo, Margecany und Kluknava wechseln.
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