Le Noirmont: Doubs-Tal, Jurawege und Uhrmacherei
Unterkünfte in Le Noirmont
Le Noirmont liegt auf 971 m ü. M. auf der Jurahochfläche der Freiberge (Franches-Montagnes), direkt am Rand des tief eingeschnittenen Tals des Doubs. Die Verbindung aus Hochfläche, Flusstal, Wegen, Handwerk und Kultur zeigt sich hier in ungewöhnlich konkreten Formen.
Weitere Ortsseiten: Les Bois, La Chaux-des-Breuleux, Saignelégier, Les Breuleux, Lajoux, Montfaucon Ju, Epauvillers, Les Genevez
Natur und Wege
Die «Boucle au départ du Noirmont» ist eine 14 km lange, etwa 3 Stunden und 30 Minuten dauernde Familienwanderung. Eine weitere Wanderung, «Des Franches-Montagnes au Doubs», führt von Le Noirmont in den Parc naturel régional du Doubs hinab und anschließend auf den Grat Arête des Sommêtres, dessen Felswand in das Tal abfällt.
Auch mit dem Mountainbike lässt sich die Umgebung auf einer klar beschriebenen Runde erleben: Die «La Goule Bike» (Nr. 713) ist 30 km lang und beginnt und endet in Le Noirmont. Die Strecke führt durch dichte Wälder, an ein besonders wildes Flussufer und anschließend durch typisch jurassische Landschaften.
Zum Gemeindegebiet gehört ein Abschnitt der leicht gewellten Hochfläche des Plateaujuras mit moorigen, meist oberirdisch abflusslosen Senken, Kuppen aus Kalkstein, ausgedehnten Juraweiden, einzelnen oder gruppierten großen Fichten sowie Waldgebieten. An der nördlichen Abgrenzung liegt der markante Felskamm Arête des Sommêtres mit der Ruine Spiegelberg sowie die Höhe des Spiegelbergs auf 1108 m ü.
An der nordwestlichen Grenze bildet der Doubs einen canyonartig in den Plateaujura eingeschnittenen Flusslauf. Der rund 500 m hohe Talhang ist dicht bewaldet und von zahlreichen Felsbändern und Felskämmen durchzogen, darunter Grosse Côte und Roche Gipois. Point de Vue ist mit 1170 m ü. der höchste Punkt von Le Noirmont.
Kultur und Handwerk
Die ehemalige Kirche von Le Noirmont steht auf den Fundamenten einer Kapelle aus dem 16. Jahrhundert, die 1513 geweiht wurde. Die ehemalige Kirche Saint-Hubert aus dem 17. Jahrhundert, deren Kirchenschiff 1883–1884 wiederaufgebaut wurde und die 1969 außer Dienst gestellt wurde, dient als Zentrum für kulturelle Veranstaltungen.
Ein eigenes Kapitel der Ortsgeschichte widmet sich der Uhrmacherei. Das Musée de la Boîte de Montre in Le Noirmont ist das erste Museum, das ausschließlich der Uhrengehäuseherstellung gewidmet ist. Es ist in einer vollständig renovierten ehemaligen Werkstatt eingerichtet und zeigt den Besuchern zwei für die Region typische Werkstätten: eine Werkstatt von Drehern runder Uhrgehäuse aus den 1850er-Jahren und eine mechanisierte Werkstatt aus den 1920er-Jahren.
Auch die Skulptur am Kreisverkehr in Le Noirmont greift lokale Themen auf. Sie deutet die Geschichte, Wirtschaft sowie das kulturelle und Vereinsleben der Gemeinde anhand von Motiven des Carimentran-Karnevals der Franches-Montagnes, der Pferde der Franches-Montagnes, der Uhrmacherei, des Musikfestivals «Le Chant du Gros» und weiterer lokaler Bezüge.
Bahn und regionale Angebote
Die Chemins de fer du Jura bedienen den Bahnhof Le Noirmont sowie den Bahnhof Creux-des-Biches auf Anfrage. In der Fromagerie des Franches-Montagnes in Le Noirmont ist nach Reservierung während der Öffnungszeiten eine Besichtigung der Schaukäserei möglich; zu den Besucherangeboten gehören außerdem der «Char apéro» und der «Sac découverte».
Bei einer Ferienwohnung in Le Noirmont können Sie auf der Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. Diese Angaben lassen sich mit der eigenen Planung zwischen Wanderung, Mountainbike-Runde, Museumsbesuch und Uhrmacherei-Workshop abgleichen.
Initium bietet dreistündige Einführungsworkshops in die Uhrmacherei sowie am Standort Le Noirmont vierstündige Workshops zum Zusammenbau einer Uhr und ganztägige Workshops mit Einführung in die Uhrmacherei, Mahlzeit und Zusammenbau einer Uhr an.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Franches-Montagnes.